
BUND kritisiert Stadt für Flächenmanagement
Die Stadt Mönchengladbach schafft für ihre zahlreichen Bauvorhaben zu wenige, gute Ausgleichsflächen. Das kritisiert jetzt der Bund für Umwelt- und Naturschutz in Mönchengladbach. Laut BUND entsprechen die meisten der ausgewiesenen Flächen nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.01.2022 12:18
Wird irgendwo gebaut, muss für die versiegelte Fläche an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden - etwa indem neue Wiesen oder Wälder anlegt werden. Laut BUND entsprechen aber etwa zwei Drittel der von der Stadt Mönchengladbach bestimmten Ausgleichsflächen nicht den gesetzlichen Vorgaben. Oft wisse die Stadt nicht einmal, wann oder weshalb einzelne Flächen geschaffen wurden. Die Forderung des BUND nach einem jährlichen Bericht über die Ausgleichsflächen habe die Stadt mit der Begründung abgelehnt, alles sei rechtens abgelaufen. Der BUND fordert nun wiederum, dass die Stadt endlich ein lückenloses Register über die Ausgleichsflächen führt - so wie es seit 20 Jahren vorgeschrieben sei.