
BUND kritisiert Ausbau der B57
Die Stadt Mönchengladbach plant eine Spurerweiterung der B57 in Rheindahlen. Der Mönchengladbacher BUND hat sich jetzt zu diesen Planungen geäußert und teilweise heftige Kritik geübt. Unter anderem wirft sie der Stadt einen Eingriff in das Trinkwasserschutzgebiet vor.
Veröffentlicht: Freitag, 07.01.2022 13:34
Für den Ausbau müssen 31 ausgewachsene Bäume gefällt und eine 4900 Quadratmeter große Fläche versiegelt werden. Das wertet der BUND als geringfügigen Eingriff in das Trinkwasserschutzgebiet "Gatzweiler/ Rickelrath" und als Eingriff in zwei Landschaftsschutzgebiete (Buchholzer-Wickrather Wald und Mühlenbachtal). Laut BUND hat der Ausbau Auswirkungen aufs Klima, den Boden, die Entwässerung und Emmissionen. Demnach werden laut Verband fruchtbare Böden beansprucht und die Emmissionen von vielbefahrenen Straßen seien in mehr als 100 Meter Entfernung noch messbar. Der BUND fordert, für die neu versiegelte Freifläche andererorts eine Fläche zu entsiegeln, um so nachteilige Umweltauswirkungen zu vermeiden.