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Brexit: IHK rechnet mit größeren Hürden
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Brexit: IHK rechnet mit größeren Hürden

Viereinhalb Jahre nach dem Referendum ist Großbritannien seit dem 1. Januar nicht mehr Teil der Europäischen Union. Mit Folgen für Mönchengladbacher Unternehmen.

Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021 13:46

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Für Unternehmen in Mönchengladbach, die mit Großbritannien Geschäfte machen, dürfte es bereits jetzt an einigen Stellen schwieriger werden. Davon geht die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein aus. Rund 50 Jahre lang war Großbritannien EU-Mitglied. Entsprechend niedrig waren die Hürden für den Handel zwischen den britischen Inseln und dem europäischen Festland. Das werde sich jetzt auf jeden Fall ändern, schätzt die IHK. Vor allem bürokratische Hürden und Grenzkontrollen dürften leider künftig eine größere Rolle spielen, heißt es. Jetzt gehe es darum, diese Hürden so niedrig wie möglich zu gestalten, so die IHK. Das heiße aber auch, dass in den kommenden Jahren womöglich noch sehr viele Regelungen nachverhandelt werden müssen. Dennoch ist die IHK erleichtert: Ein No-Deal-Brexit wäre auf jeden Fall die schlechteste aller Alternativen gewesen.  

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