
Borussia Mönchengladbach tritt Stadionallianz bei
Polizei und Fußballvereine aus NRW wollen künftig noch enger zusammenarbeiten.
Veröffentlicht: Dienstag, 15.09.2020 05:09
Innenminister Reul und die Clubs aus der ersten und zweiten Liga haben jetzt eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Darunter ist auch Borussia Mönchengladbach. Ziel der Stadionallianz ist es, Gewalt im Fußball die rote Karte zu zeigen. Dazu gehört ein enger Austausch zwischen den Proficlubs und der örtlichen Polizei. Außerdem sind gemeinsame Übungen, Abstimmungen und Ansprechpartner Teil dieser Allianz. Man akzeptiere nicht, dass der Fußball von Hooligans, Rassisten und Chaoten kaputtgemacht wird, so Innenminister Reul. Allein in der vorletzten Saison wurden in NRW am Rande von Fußballspielen rund 280 Menschen verletzt - und über 1.600 Strafanzeigen gestellt. Die Kosten für diese Einsätze auf die Polizei zu übertragen lehnt Reul ab. Man löse kein Problem, in dem man die Verantwortung verschiebt. Man könne das Gewaltprobem im Fußball nur gemeinsam lösen, so Reul.