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Bombendrohung gegen Gerichte: Rechtsextremer Hintergrund?
Nachdem Ende Oktober die beiden Gerichte in Mönchengladbach wegen einer Bombendrohung geräumt wurden, gibt es inzwischen neue Erkenntnisse. Wie die dpa berichtet, ist in einem vertraulichen Papier des Justizministeriums die Rede von einem rechtsextremen Hintergrund des Täters.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.11.2021 14:47
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Demnach wurden für die Bombendrohung an insgesamt 11 Gericht die Mail-Adressen von zwei offenbar unbeteiligten Männern benutzt. Laut dpa hatte der wahre Täter eine Verschlüsselungssoftware benutzt, um seine digitale Spur zu verwischen. Als Absender hatte er den Namen eines verstorbenen NPD-Funktionärs genutzt. Die Gerichte in Gladbach und Rheydt waren nach der Drohung am 28. Oktober geräumt und geschlossen worden.
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