
Besser Geld als Medikamente spenden
Die Apothekerkammer Nordrhein rät davon ab, Medikamente zu spenden. Das sei rechtlich kompliziert und organisatorisch umständlich. Größere organisationen könnten besser auf den tatsächlichen Bedarf in der Ukraine eingehen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 17:07
Wer aktuell im Ukraine-Krieg helfen möchte sollte lieber Geld als Medikamente spenden. Das meldet die Apothekerkammer Nordrhein. Seriöse Hilfsorganisationen hätten direkten Kontakt in die Ukraine und wüssten, was genau vor Ort gebraucht wird. Außerdem sei es rechtlich schwierig, Medikamente über Landesgrenzen zu transportieren. Viele Apotheken würden mit Hilfsorganisationen kooperieren - so könnten dann gezielt Hilfspakete für bis zu 10.000 Menschen gestellt werden. Die Apotheker empfehlen die folgenden Organisationen:
action medeor e. V.
Sparkasse Krefeld
IBAN: DE 78 3205 0000 0000 0099 93
BIC: SPKRDE33
Stichwort »Ukraine«
Apotheker ohne Grenzen Deutschland e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE 88 3006 0601 0005 0775 91
BIC: DAAEDEDDXXX
Betreff »Ukraine-Hilfe«
Apotheker helfen e. V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE 02 3006 0601 0004 7937 65
BIC: DAAEDEDD
Weitere Informationen zu den Hilfsorganisationen unter:
www.medeor.de
www.apotheker-ohne-grenzen.de
www.apotheker-helfen.de