
Beschäftigte in der Gastronomie verdienen weniger als der Durchschnitt
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert deshalb einen neuen Tarifvertrag für die Branche.
Veröffentlicht: Sonntag, 03.10.2021 07:47
Beschäftigte in der Gastronomie verdienen in Mönchengladbach weit unter dem Durchschnitt - und könnten aus Geldsorgen der Branche immer häufiger den Rücken kehren. Darauf weist jetzt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hin und fordert für die Branche einen neuen Tarifvertrag. Gastro-Mitarbeiter mit einer Vollzeitstelle bekommen in Mönchengladbach aktuell ein Monatseinkommen von rund 1870 Euro brutto, so die NGG. Und bezieht sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Zum Vergleich: branchenübergreifend liegt dass Vollzeit-Bruttoeinkommen in der Stadt im Schnitt bei rund 3100 Euro. Wenn Hotel- und Gastrobeschäftigte also rund 40 Prozent weniger verdienen als der Schnitt, brauche sich keiner wundern, dass sie sich während der Pandemie einen anderen Job gesucht haben, so die NGG. Und appelliert an den DEHOGA in NRW, in der Branche einen neuen Tarifvertrag aufzustellen. Für den Herbst sind Tarifverhandlungen geplant - die hat es in der Branche in NRW seit anderthalb Jahren nicht gegeben.