
Automatensprengungen: Banken sichern ihre Standorte
Das Landeskriminalamt warnt vor dem immer rabiateren Vorgehen von Bankräubern. Allein bis Mai wurden in diesem Jahr bereits 78 Geldautomaten in NRW gesprengt. Das LKA rät Banken deshalb dazu, vor allem Geldautomaten in der Nähe von Wohngebäuden zu schließen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2020 05:29
Automaten sollten generell zwischen 23 und 6 Uhr geschlossen sein, rät das LKA. Die Banken in Mönchengladbach haben darauf größtenteils reagiert. Die Sparkasse Mönchengladbach hat nach der Sprengung eines ihrer Geldautomaten im Jahr 2015 alle Foyers mit Kameras ausgestattet und mit wenigen Ausnahmen nachts geschlossen. Außerdem gibt es nur einen Outdoor-Geldautomaten in unmittelbarer Nähe zu einer Polizeiwache. Auch die Postbank teilte uns mit, sie habe bereits alle Geldautomaten an kritischen Standorten geschlossen. Die Deutsche Bank beobachtet die Situation in Mönchengladbach nach eigenen Angaben seit Jahren. Nötige Maßnahmen seien getroffen worden, die Warnung des LKA habe deshalb keinen direkten Anlass für Schließungen gegeben.