
Aus für die Trabrennbahn in Mönchengladbach
Der Betrieb auf der Trabrennbahn wird zum Jahresende eingestellt. Dort sollen Gewerbeflächen entstehen.
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In Mönchengladbach endet Mitte November eine mehr als 100-jährige Sporttradition: Am 15. November findet auf der Trabrennbahn der letzte Renntag statt. Das teilt die Stadt mit. Los geht es um 13 Uhr. Passend zur Karnevalszeit steht die Veranstaltung unter dem Motto „Der große Preis des rheinischen Karnevals“. Wo in den vergangenen 133 Jahren Spitzen- und Amateursport geboten wurde, sollen künftig Gewerbeflächen entstehen. Geplant sind vor allem Unternehmen aus den Bereichen Luftfahrttechnologie und innovative Mobilität. Rund sechs der insgesamt 13 Hektar sind für Gewerbe vorgesehen, gut vier Hektar sollen Grünflächen werden. Das Innere des Trabrennbahn-Ovals bleibt erhalten und wird begrünt. Die Gebäude sollen rundherum entstehen. Laut Stadt war die Trabrennbahn 133 Jahre lang „ein Ort des Sports, der Begegnung und gemeinsamer Erlebnisse“. Das Ende der Tradition hatte sich bereits länger abgezeichnet: Zum Jahresende hat die EWMG dem betreibenden Verein gekündigt. Ziel sei es, den Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln und den Strukturwandel aktiv zu gestalten, so die Stadt.