
Aufnahme Geflüchteter ist eine große Herausforderungen für Mönchengladbach
Zwei Jahre Corona-Pandemie und jetzt der Krieg in der Ukraine stellen große Herausforderungen für die Stadt Mönchengladbach dar.
Veröffentlicht: Donnerstag, 31.03.2022 06:57
Etwa 1500 geflohene Menschen aus der Ukraine sind bis jetzt bei uns, um die sich die Stadt kümmert, über 600 sind in städtischen Unterkünften. Jeden Tag werden es mehr, keiner weiß, wie lange der Krieg dauert und wie viele Menschen noch nach Mönchengladbach kommen. Für eine klamme Kommune ist dies auch finanziell eine Belastung. Die Städte sollen das Geld aber zurückbekommen. Die schriftliche Zusage dafür fehlt bislang jedoch noch, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Trotzdem wird jedem, der kommt, geholfen. Unterkünfte werden bereitgestellt und neu geschaffen. Ansprechpartner, Sozialarbeiter und Psychologen sind da, um den Menschen zu helfen. Viele Ämter arbeiten bereits am Limit und deswegen wird aufgestockt. 20 zusätzliche Stellen werden besetzt, damit die Arbeit gestemmt werden kann, sagt Personaldezernent Matthias Engel. Es ist zwar nicht leicht für die Kommunen, dennoch ist die Bereitschaft zu helfen sehr groß.

