
Atemwegserkrankungen bei Kindern sinken
In den Kinderarztpraxen und in der Kinderklinik am Elisabeth-Krankenhaus müssen weniger Kinder mit Atemwegserkrankungen behandelt werden. Das haben die städtischen Kliniken Mönchengladbach auf Radio 90,1 Anfrage mitgeteilt. Ende letzten Jahres arbeiteten die Kinderarztpraxen in der Stadt noch am Limit, weil täglich 200 Kinder mit Atemwegsinfekten in die Praxen kamen.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.01.2023 15:05
Der bundesweite Trend der sinkenden Atemwegserkrankungen ist auch in Mönchengladbach spürbar. Denn laut den städtischen Kliniken müssen zurzeit täglich nur noch rund 20 Kinder stationär aufgenommen werden. Ende letzten Jahres lag die Zahl noch bei über 30. Das habe zum Beispiel auch den Vorteil, dass wieder Kinder betreut werden können, die nicht unter akuten Atemwegs-Infekten leiden. Diese mussten die Kliniken zuletzt wegen der vielen Atemwegs-Notfälle, vor allem durch das RS-Virus, vertrösten. Hinzu komme aber auch, dass sich die personelle Situation unter den Ärzten und Pflegekräften entspannt habe. Vor Weihnachten habe der hohe Krankenstand dazu geführt, dass das System am Limit war, so die städtischen Kliniken.