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Arm trotz Arbeit in Mönchengladbach
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Arm trotz Arbeit in Mönchengladbach

Viele Mönchengladbacher müssen Unterstützung vom Arbeitsamt in Anspruch nehmen, obwohl sie einen festen Job haben. Über die Runden kommen sie aber auch damit kaum.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.09.2020 12:00

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Das meldet der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB Mönchengladbach und beruft sich dabei auf eine Statistik der Arbeitsagentur. Ende Dezember mussten in Mönchengladbach fast 3000 Menschen zusätzliche Hilfe vom Arbeitsamt in Anspruch nehmen. Und mehr als jeder vierte von ihnen hatte schon einen Vollzeitjob. Das liegt vor allem daran, dass immernoch zu niedrige Löhne gezahlt werden, so der DGB. Außerdem bieten viele Unternehmen nur noch atypische Beschäftigungen an. Also zum Beispiel Teilzeit-, oder Minijobs oder Leiharbeit. Damit sind die Unternehmen zwar flexibler, aber immer mehr Beschäftige können somit nicht allein von ihrem Lohn leben. Darüber hinaus arbeiten in Mönchengladbach auch immer mehr Menschen hauptsächlich in Minijobs. Obwohl nachgewiesen ist, dass die nicht ausreichen, um über die Runden zu kommen. Der DGB fordert, den Mindestlohn endlich auf 12 Euro zu erhöhen.  

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