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AOK rechnet mit mehr Krebspatienten
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AOK rechnet mit mehr Krebspatienten

Der AOK-Bundesverband warnt vor einem Ansprung der Krebspatienten. Es gebe einen "alarmierenden Trend“, heißt es. Denn die Zahl der Krankenhausbehandlungen sei auch im dritten Pandemiejahr weiter zurückgegangen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 02.02.2023 10:34

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Die Menschen sind aber nicht gesünder als früher - sie gehen nur seltener zur Vorsorge, heißt es. Hier in Mönchengladbach mag die Zahl der Krebsvorsorge-Untersuchungen zurückgegangen sein, aber auch die Sterbefälle von Krebspatienten sind rückläufig. Im vorletzten Jahr seien rund 770 Mönchengladbacher an bösartigen Tumoren gestorben, in den Jahren zuvor waren es aber noch mehr. Das scheint für die AOK kein Grund zum Aufatmen zu sein. Die Daten der Kasse würden darauf schließen, dass man durch mangelnde Früherkennung eine Bugwelle von zusätzlicher Krankheitslast vor sich herschiebe. Insbesondere bei Gebärmutterhalskrebs aber auch Hautkrebs sei die Zahl der Vorsorge-Untersuchungen um jeweils 11 Prozent zurückgegangen.

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