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Angeklagter Krankenpfleger beteuert Versehen
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Angeklagter Krankenpfleger beteuert Versehen

Am Landgericht Mönchengladbach ist heute Morgen der Prozess gegen einen Krankenpfleger gestartet, der einen Patienten getötet haben soll. Der Angeklagte sagte aus, es habe sich um ein Versehen gehandelt.

Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 15:29

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Ein Patient der psychiatrischen Klinik in Viersen war wegen einer ausgekugelten Schulter in Behandlung. Der angeklagte Krankenpfleger soll ihm ohne Rücksprache mit einem Arzt mehrfach starke Beruhigungsmittel gegeben haben. Der Patient starb an einer Überdosis. Vor Gericht sagte der 64-jährige Krankenpfleger heute aus, er habe etwas mehr gegeben als verordnet, um den Patienten ruhig zu stellen. Den Tod des Patienten habe er nie gewollt. Er habe sich auch keine Gedanken über die Folgen einer Überdosierung gemacht. In der Tatnacht im April 2018 sei er aus Personalmangel alleine in der Nachtwache gewesen. Für den Prozess sind insgesamt vier Verhandlungstage angesetzt. 

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