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Amelie-Betrüger muss dreieinhalb Jahre ins Gefängnis
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Amelie-Betrüger muss dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Im deutschlandweit verfolgten Spendenbetrugsfall "Amelie" gab es eine überraschende Wende. Der angeklagte 41-jährige Mönchengladbacher hat seine Berufung zurückgezogen.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.06.2021 15:41

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Damit muss er jetzt in Haft. Mit einer gefälschten Spendenaktion hatte der Mann sich einen fünfstelligen Betrag erschlichen. Der 41-jährige Mönchengladbacher hatte über Medien und im Internet zu Spenden aufgerufen, um seine angeblich an Leukämie erkrankte Tochter Amelie behandeln zu lassen. Am Ende kamen von Privatpersonen und Vereinen rund 26.000 Euro zusammen. Die 4-jährige Amelie war allerdings völlig gesund. Ende vergangenen Jahres wurde der Mann zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Strafverschärfend war laut Gericht die moralisch äußerst verwerfliche Vortäuschung einer Krebserkrankung des eigenen Kindes. Gegen das Urteil hatte der 41-jährige Berufung eingelegt, jetzt aber überraschend wieder zurückgezogen. Die Haftstrafe von dreieinhalb Jahren ist damit rechtskräftig.

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