
Aktionswoche in Mönchengladbach: Arbeitsbedingungen bei Essenslieferdiensten im Fokus
Wie sind die Arbeitsbedingungen bei Essenslieferdiensten? Rund um den Welttag für menschenwürdige Arbeit beteiligt sich auch Mönchengladbach an einer landesweiten Aktionswoche. Im Mittelpunkt stehen die Rechte der Beschäftigten.
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Am Mittwoch, 7. Oktober, ist Welttag für menschenwürdige Arbeit. Passend dazu veranstaltet das Arbeitsministerium in Nordrhein-Westfalen eine Aktionswoche zu den Arbeitsbedingungen bei Essenslieferdiensten. In Mönchengladbach beteiligen sich das Arbeitslosenzentrum und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) an den Aktionen.
Arbeitsrecht bei Essenslieferdiensten im Fokus
Ein Problem sieht der DGB vor allem in teilweise unübersichtlichen Beschäftigungsstrukturen. Viele Essenslieferdienste nutzen Online-Plattformen für die Bestellungen und Subunternehmen für die eigentliche Auslieferung. Je unübersichtlicher diese Strukturen sind, desto schwieriger könne es sein, arbeitsrechtliche Standards durchzusetzen.
Nach Angaben des DGB in Mönchengladbach seien insbesondere Beschäftigte aus dem Ausland von schwierigen Arbeitsbedingungen betroffen. Der Gewerkschaftsbund unterstützt deshalb die geplanten Aktionen des Arbeitslosenzentrums in der Stadt.
Beratungsangebote für Beschäftigte
Beschäftigte können sich bei Problemen mit ihren Arbeitsbedingungen beraten lassen. In Nordrhein-Westfalen gibt es dafür 53 verschiedene Beratungsstellen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dort teilweise auch Unterstützung in ihrer jeweiligen Muttersprache bekommen.
Mit der Aktionswoche soll rund um den Welttag für menschenwürdige Arbeit auf die Situation der Beschäftigten bei Essenslieferdiensten aufmerksam gemacht werden.