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Ärzteversorgung in Mönchengladbach stabil – Kritik an Sparplänen
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Ärzteversorgung in Mönchengladbach stabil – Kritik an Sparplänen

In Mönchengladbach ist die ärztliche Versorgung aktuell gesichert – trotzdem gibt es Sorgen mit Blick nach Berlin.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2026 09:33

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Die ambulante Versorgung in Mönchengladbach ist nach aktuellen Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein derzeit stabil. Gleichzeitig warnt die KV vor den Sparplänen aus dem Bundesgesundheitsministerium.

Bei den Hausärzten liegt der Versorgungsgrad bei knapp 110 Prozent. Rund 179 Hausarztsitze sind besetzt, nur eine halbe Zulassung ist aktuell noch frei. Auch in anderen Bereichen steht Mönchengladbach rechnerisch solide da – etwa bei Psychotherapeuten oder Nervenärzten. Insgesamt gilt die Versorgung damit als gesichert. Gleichzeitig warnt die KV Nordrhein vor den Sparplänen aus dem Bundesgesundheitsministerium. Die geplanten Kürzungen träfen ausgerechnet die ambulanten Praxen, in denen schon heute rund acht von zehn Behandlungen stattfinden. Wenn Praxen dadurch finanziell unter Druck geraten, könnten sich Wartezeiten verlängern und Angebote wegfallen. Langfristig könnte das auch die Versorgung in Mönchengladbach verschlechtern. 

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