
Ärzte bleiben wohl auf Impfstoff sitzen
Besonders von AsraZenecas Impfstoff haben die Ärzte mittlerweile oft zu viele Dosen. Doch Spenden dürfen sie die nicht.
Veröffentlicht: Montag, 23.08.2021 12:36
Viele Mönchengladbacher Ärzte haben noch Impfdosen übrig - vor allem von dem inzwischen fast kaum noch verwendeten Stoff AstraZeneca. Die Ärzte wissen nicht wohin mit dem Impfstoff, bevor er abläuft. Ihn abzugeben oder zu spenden scheint so gut wie unmöglich, berichtet uns Heribert Hüren, Sprecher der Ärztekammer Nordrhein für Mönchengladbach. Auf Radio 90,1-Nachfrage beim Bundesgesundheitsministerium, das für den Impfstoff zuständig ist, bestätigte ein Sprecher ebenfalls, dass die Ärzte den übrig gebliebenen Impfstoff nur anderen Arztpraxen oder dem Impfzentrum Nordpark übergeben dürfen. Der Bund untersagt den Ärzten, den übrigen Impfstoff gesammelt an zum Beispiel ärmere Länder abzugeben, wo eigentlich dringend Impfstoff benötigt wird. Auch können die Ärzte den Impfstoff nicht an den Bund zurückgeben. Hintergrund sei, dass der Bund nicht nachvollziehen könne, ob die Kühlkette einwandfrei beibehalten werden kann, so der Sprecher des Bundesministeriums.