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Änderungen bei Kita-Beiträgen und OGS-Organisation in der Stadt
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Änderungen bei Kita-Beiträgen und OGS-Organisation in der Stadt

Der Kindergarten soll für viele Mönchengladbacher Familien bald günstiger werden. Auch beim offenen Ganztag will die Stadt sparen. Der Hauptausschuss beschäftigt sich damit am Mittwoch (06.05.).

Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2026 06:52

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Der OGS-Ausbau kommt die Stadt teuer zu stehen - immerhin haben ab dem Sommer alle Kinder in der 1. Klasse anspruch auf einen OGS-Platz. Die Kita-Beiträge sollen diese Kosten decken. Gleichzeitig sollen die Beiträge transparenter und fairer werden. So wird der Freibetrag für Eltern angehoben. Erst ab einem Jahreseinkommen von knapp 37.000 Euro werden Beiträge fällig. Außerdem wird nicht mehr zwischen U3 und Ü3-Betreuung unterschieden. Laut Stadtverwaltung wird der Kitabesuch dadurch nicht nur fairer für alle - die Kitas in der Stadt könnten so auch besser mit den Kitas im Umland mithalten.

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Um dem Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz für Kinder gerecht werden zu können, nimmt die Stadt Änderungen in den Kooperationsverträgen zwischen der Stadt und den Trägern vor. Demnach sollen die Träger entlastet werden, um Kosten zu sparen. Die Pläne sind am Mittwoch auch Thema im Hauptausschuss der Stadt. Künftig schließt die Stadt die Betreuungsverträge direkt mit den Eltern ab und übernimmt selbst Verwaltungsaufgaben, wie die Anmeldung der Kinder. Die Verträge mit den Trägern bleiben bestehen, allerdings fallen die Verwaltungsaufgaben hier weg. Stattdessen konzentrieren sich die Aufgaben der Träger auf Betreuung, Personal und Angebote vor Ort. Weil die Träger entlastet werden, zahlt die Stadt ihnen 64 Euro weniger pro Kind. So lassen sich laut Vorlage rund 358.000 Euro im Jahr einsparen, der Rechtsanspruch erfüllen und auch ein Angebot für Kinder ohne Anspruch realisieren. Die OGS wird auch durch veränderte Kita-Beiträge finanziert.

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