
A61 am Tagebau wird nicht wieder aufgebaut
Anders als geplant werden die beiden Enden der A61 am Tagebau Garzweiler in der Nähe von Mönchengladbach NICHT wieder verbunden. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor, die Radio 90,1 vorliegt.
Veröffentlicht: Freitag, 06.01.2023 05:38
Eigentlich hätte die A61 an dieser Stelle nach dem Ende des Braunkohlebergbaus wieder aufgebaut werden sollen. Das NRW-Verkehrsministerium begründet die Planänderung damit, dass sich die Lage des Tagebau Rest-Sees verändert habe. Das Loch des Tagebaus wird beim Kohleausstieg im Jahr 2030 ja nicht komplett verfüllt, sondern es bleibt noch ein See übrig. Laut dem Verkehrsministerium wandert der Tagebau von Ost nach West, sodass der See im Jahr 2030 sehr nah an der A44 liegen würde. Die wurde ja vor Jahren als Ersatz für die A61 am Tagebau Garzweiler gebaut. Und weil das Loch so nah an der A44 liegen würde, sei es nicht sinnvoll, die A61 an der Stelle wieder aufzubauen, so das Verkehrsministerium. Eigentlich hätte der Tagebau-Betreiber RWE den Wiederaufbau bezahlen müssen. Das Unternehmen soll dafür jetzt die Straßen bezahlen, die statt der A61 auf- oder neugebaut werden.