
22 Prozent der MGler sind Geringverdiener
In Mönchengladbach zählt mehr als jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte zu den Geringverdienern.
Veröffentlicht: Freitag, 07.01.2022 05:49
Das zeigt eine aktuelle Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach verdienen fast 22 Prozent der Mönchengladbacher Vollzeitbeschäftigten deutlich weniger als der Durchschnitt. Nach der Definition der Bundesagentur für Arbeit zählt als Geringverdiener, wer weniger als zwei Drittel des mittleren Monatsgehalts aller Vollzeitbeschäftigten verdient. Zuletzt lag diese Schwelle bei 2.284 Euro brutto im Monat. In Mönchengladbach verdienen laut Hans-Böckler-Stiftung rund 14.600 Menschen weniger als das. Die meisten dieser Geringverdiener sind demnach Frauen. Besonders häufig sind laut der Stiftung aber auch Menschen unter 25 Jahren und Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft im unteren Entgeltbereich tätig. Die Studie zeigt auch: Je besser der Berufsabschluss und die Spezialisierung, desto kleiner die Chance als Geringverdiener zu enden.