
20 Prozent der Coronafälle der Region sind Mutationen
Auch in Mönchengladbach will man jetzt einen genaueren Überblick bekommen, wie stark sich die bekannten Mutationen des Coronavirus bei uns ausgebreitet haben. Im Rahmen eines Projekts des Robert-Koch-Instituts prüft das Labor Stein jetzt regelmäßig sämtliche positiven Proben einer Woche auf Mutationen.
Veröffentlicht: Freitag, 19.02.2021 13:46
Das Labor Stein hat sämtliche positiven Proben aus der Region, die in der vergangenen Woche erfasst wurden, nochmal auf Mutationen hin geprüft. Das Ergebnis deckt sich in etwa mit den Einschätzungen des Robert-Koch-Instituts. Bei knapp 20 Prozent der untersuchten Proben handelte es sich um eine der bekannten Virus-Mutationen. Allein die britische Mutante macht dabei rund 18 Prozent aus, der Rest entfällt auf die Varianten aus Südafrika und Brasilien. Die Mutanten sind also längst in der Region angekommen. Konkrete Zahlen nur für Mönchengladbach kann das Labor Stein nicht erheben. Geplant ist dort jetzt aber, alle 14 Tage sämtliche Proben der betreffenden Woche auf Virus-Mutationen zu untersuchen.