Nachrichten vom 18.01.2019

Stadt

Neue Fun-Arena in Neuwerk soll im Sommer eröffnen

Auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik an der Malmedyer Straße entsteht derzeit eine große Fun Arena mit Indoospielplatz und Trampolinhalle. Radio 90,1 hat schon darüber berichtet. Eröffnung soll im Sommer sein. Über 4.000 Quadratmeter groß wird der Indoorspielplatz mit Klettergerüsten, Rutschen, Bällebad und eigener Gastronomie. Das Angebot ist geeignet für Kinder bis 15 Jahre. Betreiber ist die niederländische Ballorig Gruppe. Sie unterhält schon rund 40 Indoor-Freizeitparks in den Niederlanden und bereits vier in Deutschland. Rund 1 Million Euro steckt der Betreiber in den Standort Mönchengladbach. Direkt daneben entsteht auf rund 3.000 Quadratmetern Mönchengladbachs zweite Trampolinhalle. Der Hallentrampolin Spezialist "Space Jump", ebenfalls aus den Niederlanden, investiert dort rund 1,5 Millionen Euro und bietet Free Jumping, Jumping Fitness und vieles mehr für Kinder ab 8 Jahre an. Die Betreiber rechnen mit rund 150 tausend Besuchern pro Jahr.
 
 

Polizei

Großangelegte Drogenkontrolle auf der Dahlener Straße

Die Mönchengladbacher Polizei hat am Donnerstag (17.01.2019) einige Autofahrer genauer unter die Lupe genommen. Zusammen mit der mags, dem Zoll und der Stadt hatte sie auf der Dahlener Straße eine großangelegte Drogenkontrolle durchgeführt. Insgesamt sechs Fahrer waren unter Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. Gegen zwei wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei der Kontrolle ging den Ermittlern ausßerdem ein Serbe ins Netz, der sich illegal in Deutschland aufhielt und ohne gültigen Führerschein am Steuer saß. Er wurde festgenommen. Insgesamt wurden während der Schwerpunktkontrolle auf der Dahlener Straße rund 90 Fahrzeuge überprüft.
 
 

Stadt / Polizei

Altes Polizeipräsidium wird nicht zum "Zentrum für Cyber-Sicherheit"

Schon länger plant Mönchengladbach zusammen mit der Stadt Bonn zum Zentrum für Cyber-Sicherheit zu werden. Dafür sollen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zusammenarbeiten. Bis jetzt war geplant in unserer Stadt das ehemalige Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss Straße als Standort dafür zu nutzen. Das hat sich nun aber erledigt. Weil es bei bei den Plänen mit den Eigentümern des früheren Polizeipräsisiums, dem Liegenschaftsbetrieb des Landes, nicht vorranging, plant die Stadt das Projekt jetzt auf einem eigenem Grundstück umzusetzen. Auf dem Schotterparkplatz an der Rheydter Straße soll bald ein Neubau für das Vorhaben entstehen. Außerdem ist das gemeinsame Konzept mit Bonn jetzt genauer bekannt geworden. An der Hochschule Nierderrhein soll ein elfter Fachbereich mit mehreren Studiengängen entstehen, der sich Cybercrime widmet. Der Schwerpunkt soll auf Cybermanagment und E-Government liegen. Bachelor, Master und Weiterbildung sollen da möglich sein. Zielgruppen sind vor allem die Polizei und der gehobene höhere Dienst. An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg soll ein neuer Campus mit dem Schwerpunkt Cybersecurity entstehen. Das alles unter der Voraussetzung, dass das Land das Vorhaben genehmigt.
 
 

Polizei

Erneut Sachbeschädigung am Rathaus Rheydt

Das Rathaus Rheydt ist wieder Ziel von Vandalismus geworden. Dort haben Unbekannte in der Nacht (17. auf 18. Januar 2019) eine der alten Holzeingangstüren beschädigt. Der oder die Täter traten eine Holzplatte in der Türe selbst ein. Die Polizei geht nicht davon aus, dass es sich dabei um einen Einbruchsversuch handelte. Sie sucht nun nach Zeugen. Bereits im Sommer hatten Unbekannte das historische Treppengeländer des Rheydter Rathauses beschädigt. Damals wurde ein Geländer-Teil gewaltsam rausgerissen. Dabei wurde auch eine denkmalgeschützte Säule an der Treppe stark beschädigt.
 
 

Stadt

Die GEM holt an diesem Wochenende die letzten Weihnachtsbäume ab

An diesem Wochenende werden in Mönchengladbach die letzten Weihnachtsbäume abgeholt. Der Stadtbetrieb GEM ist morgen (Samstag, 19.01.2019) in den Bezirken 1 bis 5 unterwegs und sammelt die ausgedienten Tannen ein. Die Mönchengladbacher können heute schon ihre Weihnachtsbäume an die Straßen legen. Die GEM weist aber darauf hin, dass die Tannen komplett abgeschmückt sein müssen. Die Bäume selbst sollten zudem nicht länger als 1,50 Meter sein. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden. Wer seinen Weihnachtsbaum noch etwas länger in der Wohnung stehen lassen möchte, kann ihn kostenlos bei einem der Wertstoffhöfe abgeben.
 
 

Stadt

In Venn sollen 150 neue Wohnungen entstehen

In Mönchengladbach Venn soll bald ein neues Wohngebiet entstehen. Geplant wird es auf einer im Moment landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen dem Stationsweg und Hamerweg. Insgesamt sollen da rund 150 Wohneinheiten gebaut werden. Für das Gebiet hatte die Stadt gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft (EWMG) einen Planungs-Wettbewerb ins Leben gerufen. Das Ziel: Einen attraktiven Wohnstandort insbesondere für Familien mit Kindern schaffen. Der Siegerentwurf sieht deshalb auch viele Grünflächen, abwechslungsreiche Architektur und viel Platz für das Miteinander vor. Außerdem soll es einen großen Quartiersplatz geben. Westlich wird der Bereich an Alt-Venn und so auch an die bestehende Rad- und Wegeverbindung und den Mürrigerplatz angebunden. Vom Aufbau her soll das neue Wohngebiet von außen über individuelle Einfamilienhäuser und im Inneren über dichter stehende Hausgruppen verfügen. Die Zufahrt erfolgt zentral vom Stationsweg, sodass die einzelnen Häuser und Wohnungen über verkehrsberuhigte Straßen angebunden werden können - ein Plus für die Lebensqualität, so die Stadt. Nächste Woche wird der Planungs- und Bauausschuss über die weitere Ausarbeitung des Siegerentwurfs entscheiden. Interessierte können sich bis zum 1. Februar die Wettbewerbsbeiträge im Foyer im Rathaus Rheydt ansehen.
 
 

Kultur

Mönchengladbacher Schulen können sich über Kulturförderung freuen

Stadt und Land fördern im kommenden Schuljahr Kunstprojekte an den Mönchengladbacher Schulen. Insgesamt 60.000 Euro werden dafür zur Verfügung gestellt, damit Schüler außerhalb des Unterrichts an Projekten von qualifizierten Künstlern teilnehmen können. Schulen können sich ab sofort zusammen mit Künstlern für die Fördergelder bewerben, die Frist läuft noch bis Ende März. Schulen, die Ideen für Projekte haben, denen aber der Kontakt zu Künstlern fehlt, können sich beim Kulturbüro der Stadt melden. Das gleiche gilt für Künstler, die den Kontakt zu Schulen suchen. Künstler können außerdem noch bis zum 10. Februar Projektvorschläge an das Kulturbüro schicken, die Vorschläge werden dann an die Schulen weitergeleitet.
 
 

Polizei/ Entsorgung

Mann versucht explosive Stoffe am Wertstoffhof entsorgen zu lassen

Große Aufregung am Wertstoffhof Luisental. Ein Mann wollte da gestern Mittag explosive Stoffe entsorgen. Ein Mitarbeiter des Wertstoffhofs bemerkte das und machte den Mann darauf aufmerksam. Daraufhin wollte der ungewöhnliche Besucher seine Flaschen mit dem gefährlichen Stoff wieder mit nach Hause nehmen. Da das aus Sicht des GEM-Mitarbeiters unverantwortlich gewesen wäre, schaltete er Polizei, Feuerwehr und das Landeskriminalamt ein. Das LKA stufte die Substanz anschließend auch als gefährlich ein und ließ sie deshalb abtransportieren und an einem sicheren Ort unter Aufsicht sprengen. Der Wertstoffhof Luisental musste während des Einsatzes zur Sicherheit vorübergehend geschlossen werden.
 
 

Stadtbild/ Hochschule

Stadt möchte Hochschulquartier neu gestalten

Der Bereich rund um die Hochschule Niederrhein soll attraktiver werden - sowohl für Anwohner als auch für Studenten. Dafür will die Stadt jetzt einen Rahmenplan erstellen. Das Hochschul-Areal soll in Zukunft zu einer "markanten Schnittstelle" zwischen Gladbach und Rheydt werden, so die Stadt. Aktuell würden aber ein einheitliches Erscheinungsbild des Areals und ein klassischer Campus mit studentischem Flair fehlen. Als sogenanntes Hochschulquartier bezeichnet die Stadt das Gebiet zwischen Bahnstrecke von Gladbach nach Rheydt, der Hofstraße, der Breiten Straße und der Schwalmstraße. Die Stadt sieht hier die Chance, die Hochschule deutschlandweit bekannter zu machen und in Hochschulnähe neue Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung und Entwicklung anzusiedeln. In dem neuen Rahmenplan sollen außerdem das Monforts Quartier und eine mögliche neue Nutzung des alten Polizeipräsidiums an der Theoder-Heuss-Straße eine Rolle spielen. Außerdem veranstaltet die Stadt mehrere sogenannte "öffentliche Arenen", bei denen Ideen von Anwohnern und Studenten gesammelt werden sollen - die erste ist am 14. Februar.
 
 

Polizei/ Mags/ Entsorgung

Neue Details zur illegalen Autoreifenentsorgung in der Stadt

Im Fall der massenhaft illegal entsorgten Altreifen gibt es inzwischen klare Hinweise darauf, dass die Vorfälle in Mönchengladbacher und Grevenbroich zusammenhängen, so die Mags. Hinzu kommt außerdem noch ein Fall aus Nettetal für den Viersen zuständig ist - hier will die Mags mit den Viersener Ermittlern zusammenarbeiten. Die Spurensicherung in Mönchengladbach ist mittlerweile abgeschlossen - die GEM transportiert die gefunden Reifen jetzt ab. Laut Mags stammen die Reifen alle aus dem gleichen Kontingent. In der vergangenen Woche waren zwischen der Rheindahlener Straße und der A61 in der Näe von Rasseln etwa 280 Altreifen gefunden worden. Vor Ort sicherte die Polizei daraufhin unter anderem Reifenspuren, um damit Rückschlüsse auf das Täter-Fahrzeug ziehen zu können, mit dem die Reifen dorthin gebracht wurden. Kurz zuvor hatte es schon eine ähnlich große illegale Reifenentsorgung in Grevenbroich gegeben. Beide Male waren einige der Reifen mit Kennzeichen aus dem Kreis Viersen beschriftet. Nach Zeugenaussagen wurden die Reifen letzte Woche Dienstag zwischen 10 Uhr Morgens und 16.30 Uhr in Mönchengladbach abgeladen.
 
 

Prävention/ Schulen

Mönchengladbacher Schulen klären über Cyber-Mobbing auf

Cyber-Mobbing ist in den letzten Jahren auch in Mönchengladbach ein immer wichtigeres Thema geworden. Die Einschätzung vieler Experten ist, dass auch in unserer Stadt die Fälle von Cyber Mobbing in Schulen zunehmen. Instagram, Snapchat und WhatsApp sind die Medien, die Jugendliche heutzutage am meisten nutzen und wo es folglich auch am häufigsten zu Mobbing-Fällen kommt. Die Nutzung des Smartphones, die immer mehr zunimmt und auch schon früher beginnt, begünstigt dies zusätzlich. Deshalb wird es immer wichtiger an Schulen Präventionsmaßnahmen zu betreiben. Auf einer Fachtargung in Mönchengladbach wurden Maßnahmen gegen Cyber-Mobbing vorgestellt. Unter anderem besuchen Medienpädogen unsere Schulen und bringen den Schülern die richtige Mediennutzung und Kompetenz bei. Außerdem soll ein Film gegen Cyber Mobing in Zukunft in Mönchengladbacher Schulen angeboten werden. Der Film "es wird besser" soll die Schüler für das Thema sensibilisieren.
 
 
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  • 18:30h (18.1.2019)