Nachrichten vom 25.03.2019

Stadt

Viele rechtsgerichtete Veranstaltungen in Mönchengladbach in den vergangenen Jahren

In Mönchengladbach hat es in den vergangenen Jahren einige Veranstaltungen mit rechtem Themenbezug gegeben, so die Einschätzung der Polizei. Darüber hinaus gab es auch eine Reihe von öffentlichen Versammlungen, die vom Verfassungschutz als rechtsextremistisch eingestuft wurden. Das zeigt eine Bilanz der Landesregierung. Zwischen 2014 und 2018 hat die Polizei Mönchengladbach insgesamt 14 Veranstaltungen mit rechtem Themenbezug in unserer Stadt registriert. Neben vielen kleineren Versammlungen gab es demnach auch zwei größere Zusammenkünfte mit etwa 150 Teilnehmern im Rahmen einer NPD-Kundgebung im Mai vor vier Jahren und im Juni vor drei Jahren, bei einem Rechtsrock-Konzert. Der Verfassungsschutz registrierte in dem Zeitraum außerdem sechs rechtsextrimistische öffentliche Versammlungen. Darunter die als sogenannter "Trauermarsch für Captain Flubber" organisierte Zusammenkunft im vergangenen September. Laut Verfassungsschutz mit 250 Teilnehmern, die größte rechtsextremistische Versammlung in Mönchengladbach der vergangenen Jahre.
 
 

Stadt / Verkehr

Sprayer beschmieren abgestellte Züge am Gladbacher Hauptbahnhof

Sprayer haben der Deutschen Bahn bei uns einen Schaden von mehreren tausend Euro bereitet. Am Gladbacher Hauptbahnhof wurden jetzt zwei abgestellte Züge auf rund 300 Quadratmetern mit Graffiti besprüht. Die Täter schafften es allerdings nur bis zur Vorgrundierung. Danach brachen sie ab und flüchteten. An den abgestellten Zügen hinterließen sie 86 Sprühlackflaschen und weitere Sprayer-Ausrüstung. Das Material wurde von der Bundespolizei sichergestellt. Eine Suche nach den Tätern in der näheren Umgebung verlief ohne Erfolg. Die Bundespolizei stellte Strafanzeige gegen Unbekannt. Insgesamt entstand durch die Schmierereien an den Zügen ein Schaden von rund 53.000 Euro.
 
 

Polizei

Skurriler Einsatz für die Polizei in einem Gladbacher Autohaus

Zu einem skurillen Fall musste die Mönchengaldbacher Polizei am Sonntag (25.03.2019) ausrücken. Ein 19-Jähriger hatte versucht, in ein Autohaus auf der Rheydter Straße einzubrechen - und hatte wohl einen schweren Diebstahl geplant. Ein Mitarbeiter des Autohauses rief am Sonntagabend die Polizei, weil sich im Hof ein Unbekannter an einer Überwachungskamera zu schaffen machte. Als die Polizei eintraf, saß der Unbekannte in einem Büro und rauchte eine Zigarre. In gebrochenem Deutsch gab sich der Ungar als Angehöriger der Geschäftsführung aus. Der 19-Jährige hatte bereits verschiedene Gegenstände aus dem Autohaus zusammengetragen, um sie später zu stehlen - darunter einen Fernseher, ein Auslesegerät und mehrere Autoschlüssel. Auch seine Kleidung und die Zigarre hatte der 19-Jährige in dem Autohaus gestohlen. Er wurde zunächst festgenommen - ist mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß, da er noch keine Vorstrafen hat. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen versuchten schweren Diebstahls eingeleitet.
 
 

Stadt

Hinterbliebene gedenken an German-Wings-Absturz

Fast genau vier Jahre ist es her, dass der absichtliche German-Wings Absturz in den französischen Alpen weltweit für Bestürzung gesorgt hat. Heute wird unter anderem in Haltern von Schüler den Opfern der Katastrophe gedacht. In Mönchengladbach hat in den vergangenen Jahren vor allem auch der Streit zwischen den Hinterbliebenden des Unglücks und dem Mutterkonzern von German-Wings, der Lufthansa, immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Der Mönchengladbacher Anwalt Christof Wellens hatte die Familien von 35 Opfern des Absturzes bei dem Rechtsstreit gegen die Lufthansa vertreten. Streit gab es um die angemessene Höhe des Schmerzensgeldes. Erst im vergangenen Jahr konnten sich beide Parteien außergerichtlich einigen. Über die Höhe des schlußendlich von Lufthansa gezahlten Schmerzensgeldes wurde allerdings Stillschweigen vereinbart. Klar ist allerdings, dass der Konzern mehr Geld gezahlt hat, als die Anfangs angebotenen 10.000 Euro pro verlorenen Familienangehöhrigen. Bei dem Germanwings-Ansturz vor fast genau vier Jahren waren alle 150 Insassen gestorben. Alles spricht dafür, dass der Co-Pilot damals die Maschine absichtlich gegen einen Berg steuerte.
 
 

Stadt

EU-Ausländer in Mönchengladbach erhalten Post vom Oberbürgermeister

Ende Mai steht in Mönchengladbach die Europawahl an. Rund 206.500 Mönchengladbacher sind dafür wahlberechtigt. Darunter sind auch einige EU-Ausländer - also Menschen, die hier leben, aber die Staatsangehörigkeit eines anderen europäischen Landes haben. Sie können entweder in ihrem Heimatland oder direkt in Mönchengladbach an der Abstimmung teilnehmen. Dafür müssen sie dann im Wählerverzeichnis der Stadt eingetragen sein. In den nächsten Tagen erhalten die rund 16.500 Mönchengladbacher EU-Ausländer ein Schreiben von Oberbürgermeister Reiners. Darin stehen alle Informationen und Details zur Wahl. Die einzige Ausnahme sind die in der Stadt lebenden Briten. Wegen des Brexits wird Großbritannien wohl voraussichtlich nicht an der Europawahl teilnehmen, daher sind sie auch hier nicht mehr wahlberechtigt. Die Europawahl findet am 26. Mai statt.
 
 

Wirtschaft

Viele Privatinsolvenzen in Mönchengladbach

Mönchengladbach ist eine negative Hochburg, wenn es um die Zahl der Privatinsolvenz geht. Das legt das neue „Schuldenbarometer“ der Hamburger Auskunftei Crifbürgel nahe. Demnach ist Mönchengladbach eine der drei größten NRW-Städte mit den meisten Pleiten. Das negative Ranking in NRW führt Gelsenkirchen mit 223 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohnern an. Danach folgen Mönchengladbach mit 214 Pleiten und Dortmund mit knapp 190 Insolvenzen. Genrell hat die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt laut der Studie allerdings dazu geführt, dass es in NRW insgesamt weniger Pleiten von Privatleuten gegeben hat. Demnach meldeten landesweit im vergangenen Jahr gut 22.300 Menschen eine Privatinsolvenz an - 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Nordrhein-Westfalen ist das der niedrigste Stand seit 2005. Grundsätzlich gibt es der Studie nach sechs Hauptursachen, die in eine Privatinsolvenz führen können. Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeit, geringes Einkommen, gescheiterte Selbstständigkeit, schlechte Haushaltsführung, Probleme in der Familie, wie eine Scheidung oder Trennung und Krankheit.
 
 

Stadtgeschehen

Immer mehr Mönchengladbacher befreien Straßen von Müll

Viele Bürger räumen in diesem Frühling in ihren Stadtteilen auf. Nachbarschaften, Initiativen und Vereine treffen sich, um in Parks, Grünanlagen und vor den eigenen Haustüren wilden Müll aufzusammeln. Der Stadtbetrieb mags unterstützt das Engagement auf Anfrage. Auf Wunsch bekommen die Mönchengladbacher Zangen, Handschuhe und Säcke zur Verfügung gestellt. Die vollen Müllsäcke werden nach Absprache von der mags im Anschluss abgeholt. Tipps und Infos zum privaten Umweltschutz bekommen Interessierte außerdem von der Initiative Clean Up MG. Am kommenden Wochenende räumt dann die Initiative „Alltagsausbrecher“ in Venn auf. Zu den größten Aufräumaktionen in Mönchengladbach zählt der Frühjahrsputz der Rheinischen Post.
 
 

Personenverkehr

Viele Niederländer pendeln regelmäßig nach Mönchengladbach

Viele Niederländer zieht es regelmäßig zu uns nach Mönchengladbach. Das geht aus aktuellen Zahlen der NRW-Landesstatistiker hervor. Sie haben analysiert, wie groß der Anteil der Menschen ist, die in den Niederlanden leben - und zur Arbeit über die Grenze fahren. Im Schnitt pendelten zuletzt rund 250 Arbeitnehmer von Holland aus zu uns an den Niederrhein. Laut IT.NRW hat der Großteil der Berufspendler einen niederländischen Pass. Nur 50 haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Niederländer machen in Mönchengladbach den größten Teil der Grenzpendler aus. Deutlich kleiner fällt dagegen die Zahl der Arbeitnehmer aus, die in Belgien leben und regelmäßig zu uns an den Niederrhein pendeln. Das waren zuletzt nur etwas mehr als 30 Menschen. Die meisten von ihnen waren Deutsche. Häufigstes Ziel der Berufspendler aus unseren Nachbarländern war in Deutschland die Städteregion Aachen: Hier arbeiteten zuletzt rund 4.100 Belgier - und etwa 2.700 Niederländer. Andersherum pendelten zuletzt rund 38.600 in Deutschland wohnende Arbeitnehmer zu ihrem Job in die Niederlande.
 
 

Fußball

Spieler der Borussia in Nationalmanschaften erfolgreich

Die Fohlenelf konnte sich dieses Wochenende ausruhen - Länderspielpause in der Bundesliga. Trotzdem waren natürlich einige Spieler der Borussia mit ihren Nationalmannschaften aktiv. In Amsterdam hat die Deusche Fußballnationalmannschaft ihr Spiel um die Qualifikation der Europameisterschaft im nächsten Jahr in letzter Minute mit 2:3 gegen die Niederlande gewonnen. Mit dabei war auch Borussias-Abwehrspieler Matthias Ginter. Außerdem erzielte EX-Fohle Nico Schultz das entscheidende Siegtor für die Deutsche Nationalmannschaft. Auch für Stürmer Thorgan Hazard lief es auswärts gegen Zypern mit der belgischen Nationalmannschaft ziemlich gut. 0:2 stand es da gestern Abend am Ende für Belgien. Schon am Samstag hatte außerdem die Schweiz dank zweier Treffer von Borusse Denis Zakaria ihr Spiel gegen Georgien gewonnen. In der Bundesliga muss die Fohlenelf am nächsten Samstag wieder ran. Dann steht für die Borussia das Derby gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Programm.
 
 

Stadtgeschehen

Abbrucharbeiten am Kreisbau-Haus auf der Düsseldorfer Straße beginnen

An einem einsturz-gefährdeten Haus an der Düsseldorfer Straße beginnen in dieser Woche die Abbrucharbeiten. Der Zustand des Kreisbau-Hauses hatte im Sommer 2018 für Aufsehen gesorgt - denn die Bewohner mussten ihr Zuhause damals überstürzt verlassen. Im Inneren waren Risse gefunden worden - Experten hatten die Räume daraufhin mit Stützen stabilisiert. Bisher ist unklar, was auf dem Gelände nach dem Abriss passieren soll.
 
 
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  • 18:30h (25.3.2019)