Nachrichten vom 23.05.2019

Soziales

72-Stunden-Aktion gestartet

Die Welt ein Stückchen besser machen - unter diesem Motto steht die 72- Stunden-Aktion der Katholischen Jugend. Bundesweit engagieren sich etwa 80.000 Kinder und Jugendliche für den sozialen Zweck. Damit ist es eine der größten Sozialaktionen in Deutschland. Auch Mönchengladbach macht mit.
20 Gruppen haben sich hier vor Ort angemeldet. Das heißt, rund 400 Kinder und Jugendliche wollen Projekte der unterschiedlichsten Art verwirklichen. Einige sammeln Müll, andere streichen Stallungen im Tierpark. Eine Gruppe geht in ein Seniorenheim, um den Älteren den Umgang mit Handy oder Tablet beizubringen. Eine andere bastelt Samenkugeln für Bienen, die dann verstreut werden. Die Jugendlichen wollen zeigen, dass man gemeinsam die Gesellschaft mitgestalten kann. Die 72-Stunden-Aktion hat heute Nachmittag begonnen und endet am Sonntag mit einem Abschlußfest


 
 

Politik

Wahlbrief sollte heute noch in den Briefkasten

Mönchengladbacher Briefwähler sollten spätestens heute den Wahlbrief abschicken. Dadurch sei sichergestellt, dass er rechtzeitig bei der Stadt eintrifft, so das Innenministerium. Außerdem kann man den ausgefüllten Stimmzettel am Wahlsonntag direkt bei der Stadt bis 18 Uhr abgeben. Kurzentschlossene haben daher auch noch bis morgen um 18 Uhr Zeit, die Briefwahlunterlagen beim Wahlamt ihrer Kommune zu beantragen. Dafür braucht man den Personalausweis und die Wahlbenachrichtigung. Wer wegen einer nachweislichen Erkrankung am Wahltag nicht ins Wahllokal kommen kann - oder unverschuldet nicht in das Wählerverzeichnis aufgenommen wurde, kann den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen noch bis zum Wahlsonntag um 15 Uhr beantragen.
 
 

Politik

Weiter Diskussionen um rechtsextreme Wahlplakate

Die Entscheidung, des Verwaltungsgerichts Düsseldorf, dass die NPD-Wahlplakate in Mönchengladbach entfernt werden müssen, sorgt weiter für Diskussionen. Denn die Justiz in Nordrhein-Westfalen kommt bei der Bewertung rechtsextremer Wahlplakate zur Europawahl zu unterschiedlichen Schlüssen.
Die Staatsanwaltschaft in Duisburg hat die Plakate der Parteien NPD und «Die Rechte» auch geprüft. Konkret ging es dabei um mehrere Strafanzeigen wegen des
Verdachts der Volksverhetzung. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass die Plakate vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind. Bei mehrdeutigen Aussagen sei es demnach unzulässig, nur davon auszugehen, dass das gezeigte strafbar sei, wenn es auch die Möglichkeit einer Interpretation gibt, die straflos sei, so die Begründung. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hatte die NPD verpflichtet, Wahlplakate in Mönchengladbach mit der Parole «Stoppt die Invasion:
Migration tötet! Widerstand jetzt» zu entfernen. Sie erfüllten laut Gericht den Tatbestand der Volksverhetzung.
 
 

Wirtschaft

Start-Up-Event für Mode und Textil im Westend

Wie sieht die Mode der Zukunft aus? Diese Frage steht heute im neuen WESTEND.MG im Mittelpunkt. Dort findet deutschlands größtes Smart-Textile-Start-up-Event statt. Dabei präsentieren sechs Jungunternehmer ihre Ideen und Produkte von morgen. Das Event findet im Rahmen der Reihe "Experimentierräume Mönchengladbach" statt. Veranstaltet wird es unter anderem von der Mönchengladbacher Wirtschaftsförderung und der Gründerinitiative "nextMG". Beginn des Events ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings wird um eine verbindliche Anmeldung im Vorfeld gebeten. Den Link dorthin gibt es hier:

 
 

Politik

Lange Bearbeitungszeiten von Bürgeranträgen sorgt für Kritik

Die Mönchengladbacher Stadtverwaltung bekommt immer mehr Bürgeranträge - und nicht immer ist eine Bearbeitung innerhalb eines Monats möglich. Damit hat die Stadt auf einen Vorwurf der Ratsfraktion der Linken reagiert. Die Fraktion wirft der Verwaltung vor, Bürgeranträge zu verschleppen. Der von den Linken unterstützte Antrag zum Klimanotstand in Mönchengladbach sei nach über zwei Monaten immer noch nicht auf der Tagesordnung für den Beschwerdeausschuss, der heute tagt. In diesem Jahr wurden schon 11 Bürgeranträge eingereicht, das ist einer mehr als im gesamten Vorjahr - und selbst da waren es schon mehr als sonst, so die Stadt. Themen dieser Anträge seien unter anderem Verkehrsprobleme oder zuletzt der Klimanotstand. Die Verwaltung muss diese Anträge prüfen und in der Regel auch fachlich bewerten - zum Teil müssen sich dafür mehrere Fachbereiche mit dem Antrag beschäftigen. Die von den Linken geforderte Umsetzung innerhalb von vier Wochen sei daher nicht immer möglich, teils auch aus personellen Gründen. Der angesprochene Antrag zum Klimanotstand soll nun im Juni auf die Tagesordnung kommen, so die Stadt.
 
 

Service

Schul- und Stadtteilbibliothek Giesenkirchen bleibt bis Montag geschlossen

Wer in Giesenkirchen ein Buch ausleihen oder zurückgeben will, wird in dieser Woche vor verschlossenen Türen stehen. Dort bleibt die Schul- und Stadtteilbibliothek heute und morgen geschlossen. Darauf weist die Stadt hin. Als Grund nennt sie betriebliche Gründe. In dieser Zeit können die Giesenkirchener alternativ auf die Bibliotheken in Gladbach, Rheydt, Rheindahlen - oder auf die Onlineangebote der Stadtbibliothek ausweichen. Alternativ steht auch noch die Außenrückgabe der Zentralbibliothek im Carl-Brandts-Haus zur Verfügung. Ab Montag hat die Schul- und Stadtteilbibliothek in Giesenkirchen dann wieder wie gewohnt geöffnet.
 
 

Service

Spätestens im Juni sollten sich Eltern um eine Sommerferienbetreuung kümmern

Viele berufstätige Eltern haben in den Sommerferien Planungsnot. Doch es gibt in der Stadt viele Möglichkeiten Schulkinder betreuen zu lassen. Die Stadt Mönchengladbach hat auf ihrer Homepage eine Broschüre veröffentlicht. Dort sind viele Angebote von Einrichtungen, Vereinen und Verbänden aufgelistet, die Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche anbieten. Neu in diesem Jahr ist das Angebot der Kulturlöwen. In der zweiten und dritten Ferienwoche bietet der Kulturlöwe Niederrhein eV in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt eine Ferienbetreuung im Freizeitpark Dahl an. Unter dem Motto "Tal der 1000 Träume" bekommen Kids von 6 bis 14 Jahren eine rundum Betreuung von 8 bis 17 Uhr. Die Kosten liegen bei 149 Euro inklusive Verpflegung. Das Jugendzentrum Step hat in den Sommerferien komplett, für Kinder von berufstätigen Eltern ab 8 Uhr, geöffnet. Der Leichtathletik Club Mönchengladbach bietet in den letzten beiden Ferienwochen im Haus Lütz in Bettrath Aktionen an. Anmelden sollte man sich spätestens im Juni.
 
 

Schule/ Sicherheit

Nach Deckeneinsturz werden auch andere Schulgebäude überprüft

Wie sicher sind die Decken in den Mönchengladbacher Klassenzimmern. Dieser Frage soll jetzt an mehreren Schulen nachgegangen werden. Das hat die Stadt mitgeteilt. An bis zu 40 Mönchengladbacher Schulen sei die Deckenkonstruktion ähnlich, wie in der Grundschule an der Regentenstraße. Dort ist am Dienstag die Decke eines Klassenraums eingestürzt. Verletzt wurde niemand. Die Einsturzursache ist bislang noch unklar. Wie es für die betroffenen Kinder der Grundschule in Eicken nun weitergeht, soll bis zum Ende der Woche geklärt werden, so die Stadt. Der betroffene Altbau bleibt erstmal gesperrt. Hier muss noch in drei weiteren Klassenzimmern die Decke saniert werden. Das soll laut der Stadt zeitnah passieren.
 
 

Gesellschaft/ Kultur

Mönchengladbacher Städtepartnerschaften sollen wiederbelebt werden

Mönchengladbach soll seine Städtepartnerschaften wieder aufleben lassen. Das wollen die Ratsfraktionen von CDU und SPD. Ein entsprechender Antrag dazu steht heute Nachmittag im Hauptausschuss auf der Tagesordnung. Demnach soll eine Wiederbelebung der insgesamt sechs Partnerschaften von der Stadtverwaltung geprüft und durchgerechnet werden. In den vergangen Jahren wurden die Städtepartnerschaften nur noch von einer privaten Initiative und dem "Eine Welt Forum" aktiv gepflegt. Nun soll sich auch die Stadt selbst wieder mehr engagieren. Gerade mit Blick auf den drohenden Brexit und dem wachsenden Populismus in Europa müsse der Gedanke einer "Einheit in Vielfalt" neues Leben eingehaucht werden, so CDU und SPD. Das soll zum Beispiel durch Schüleraustausche, Kooperationen oder sportliche Wettbewerbe passieren. Durch eine Städtepartnerschaft könne man auch voneinander lernen. Zum Beispiel wenn es um die Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligungen oder das gesellschaftliche Miteinander geht. Neben Roermond, Verviers und Roubaix hat Mönchengladbach noch Städtepartnerschaften mit den englischen Orten Tyneside, Thurrock und Bradford.
 
 
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