Nachrichten vom 19.10.2017

Politik

Mönchengladbacher Beteiligung am Zweckverband zur Tagebau-Nachnutzung jetzt auch offiziell

Die Stadt Mönchengladbach gehört jetzt offiziell zu einem neuen Zweckverband. Der Stadtrat hat dem zugestimmt. In diesem plant die Stadt zusammen mit Erkelenz, Titz und Jüchen die Zeit nach der Braunkohle. Über den Zweckverband haben wir auf Radio 90,1 bereits berichtet. Ihn gibt es schon etwas länger. Dort wird überlegt was mit dem Tagebau passieren soll, wenn der Braunkohleabbau vorbei ist. Eine Idee ist ein See. Bereits im letzten Jahr hatten sich Experten aus ganz Deutschland und den Niederlanden hier in Mönchengladbach getroffen, um zu überlegen was mit dem Tagebau in Zukunft passieren kann.
 
 

Politik

Verkaufsoffener Sonntag am 10. Dezember in drei Stadtteilen

Am 10. Dezember wird es in drei Mönchengladbacher Stadtteilen verkaufsoffene Sonntage geben. Das hat der Stadtrat jetzt entschieden. In Rheindahlen und dann jeweils in der Rheydter und Gladbacher Innenstadt. Der Anlass für den verkaufsoffenen Sonntag in Gladbach wurde von den Linken kritisiert. Es geht um ein Weihnachtssingen. Dieses würde nicht genügend Gäste für einen verkaufsoffenen Sonntag anlocken, fanden die Linken. Die Mehrheit im Rat war aber dafür.
 
 

Wirtschaft/Tourismus

Mönchengladbacher Region soll bei Touristen bekannter werden

Die Mönchengladbacher Region soll bei Touristen bekannter werden. Das sagt die Industrie und Handelskammer Niederrhein. Sie macht deswegen heute ein sogenanntes Tourismusforum. Dabei soll es darum gehen, ob Mönchengladbach und die Region eine gemeinsame Vermarktung braucht. Der Niederrhein sei einer der letzten Regionen in NRW, der sich nicht als gemeinsame touristische Dachmarke vermarkten würde, so die IHK. Heute sollen die Vorteile einer solch gemeinsamen Vermarktung besprochen werden. Das Tourismusforum ist heute Nachmittag im Hugo-Junkers-Hangar.
 
 

Politik

Mönchengladbacher Restmüllentsorgung wird die Ratspolitiker weiter beschäftigen

Die Restmüllentsorgung in Mönchengladbach wird die Ratspolitiker weiter beschäftigen. In der Ratssitzung haben sie über die Einführung von größeren Tonnen gesprochen. Radio 90,1 hatte ausführlich über dieses Thema berichtet. Die Berufsgenossenschaft will die größeren Tonnen in Mönchengladbach, weil die Mitarbeiter die kleinen Tonnen schleppen müssten. Das sei ihnen aber nicht mehr zuzumuten, so die Begründung. Den ausgearbeiteten Vorschlag für die größeren Tonnen finden Grüne, Linke und FDP aber nicht ausreichend. Sie hätten lieber noch weitere Konzepte zur Auswahl. Der Antrag der Grünen Widerspruch gegen die Forderungen der Berufsgenossenschaft einzulegen wurde im Stadtrat jetzt abgelehnt. Eine konkrete Entscheidung könnte aber noch in diesem Jahr fallen.
 
 

Politik

Neue Friedhofsgebühren-Satzung ist jetzt Bestandteil des Haushaltsplans

Die Satzung der neuen Mönchengladbacher Friedhofsgebühren ist jetzt Bestandteil des Haushaltsplans für das kommende Jahr. Der Stadtrat will die Satzung noch in diesem Jahr beschließen. Wie bereits auf Radio 90,1 berichtet werden die Kosten für Gräber künftig etwas niedriger. Ein normales Einzel-Reihengrab kostet dann rund 1.500 Euro. Das sind etwa 120 Euro weniger als bisher. Künftig werden auch Baum- oder Waldbestattungen möglich sein. Und die Asche von verbrannten Hunden und Katzen kann mit in einem Urnengrab beigesetzt werden. Dass die Gebühren teils sinken ist dadurch möglich, dass manche Friedhofsflächen zu Parks umgewandelt werden.
 
 

Justiz

Mönchengladbacher muss sich ab heute wegen versuchten Mordes verantworten

Ein Mönchengladbacher muss sich ab heute wegen versuchten Mordes verantworten. Vor dem Landgericht startet der Prozess dazu. Er habe dreimal versucht seine ehemalige Lebensgefährtin zu töten, heißt es in der Anklage. Radio 90,1 hatte im Frühjahr über den Fall berichtet. Der Angeklagte hatte vor der Kindertagesstätte des gemeinsamen Sohnes auf seine ehemalige Lebensgefährtin gewartet. Er hatte ihr angeboten sie mit dem Auto mitzunehmen. Daraufhin folgte eine zweistündige Fahrt durch die Stadt. Dabei gab es insgesamt drei Situationen wo der Angeklagte auf sie geschossen habe, so die Anklage. Zwischendurch habe er seinen Sohn wieder aus der Kita abgeholt, währenddessen konnte die Frau einen Notruf absetzen. Sie konnte in einer Notoperation gerettet werden. Für die Verhandlung sind weitere fünf Prozesstage angesetzt.
 
 

Beschwerden

Ordnungsamt muss fast jeden Tag wegen aufdringlichen Bettlern ausrücken

Das Mönchengladbacher Ordnungsamt muss fast jeden Tag wegen aggressiven und aufdringlichen Bettlern ausrücken. Das hat die Stadtverwaltung jetzt auf Radio 90,1 Nachfrage gesagt. Allerdings ist es in allen Großstädten immer mal wieder ein Thema, heißt es von der Diakonie. Die Kölner Caritas hat jetzt einen Leitfaden rausgegeben, wie man sich am besten gegenüber Bettlern verhalten soll. Betteln sei eine sichtbare Form von Armut und eine extreme Notlage. Es sollte jedem klar sein, dass diese Person Hilfe brauche, heißt es. Das Mönchengladbacher Ordungsamt bekommt immer wieder mal Beschwerden über aggressive Bettler, die vor allem vor Geschäften stehen und Kunden anschnorren. Die Geschäftsleute wollen nicht, dass ihre Kunden belästigt werden. Generell nehme das Betteln in den Fußgängerzonen von Mönchengladbach und Rheydt vor allem in der Weihnachtszeit zu, sagt die Diakonie. Sie empfiehlt im Umgang mit Bettlern auf die Hilfesysteme in der Stadt hinzuweisen.
 
 
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mit Katharina te Uhle
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