Nachrichten vom 19.07.2016

Milchbauern

Insgesamt 58 Millionen Euro Unterstützung für Milchbauern

Auf Dauer wird den Milchbauern eine einmalige finanzielle Unterstützung durch die EU nicht bei ihrem Existenzkampf helfen. Das sagt jetzt die Kreisbauernschaft für Mönchengladbach in Hinblick auf das geplante EU-Hilfspaket. Demnach sollen deutsche Milchbauern insgesamt 58 Millionen Euro Unterstützung bekommen. Dauerhaft helfen aber nur höhere Milch-Preise, so die Vertreter der Bauern. Die könnten zum Beispiel durch die Aufhebung des Russlands-Embargos erreicht werden. Denn in Russland sei Milch ein knappes Gut. Dürfte wieder dorthin exportiert werden, würden dadurch auch die Preise wieder ansteigen. Nach Auslaufen der Milchquote vor gut einem Jahr wird zurzeit zu viel Milch in Europa produziert. Das drückt die Preise. Zum Teil bekommen die Bauern weniger als 20 Cent pro Liter.
 
 

Verkehr

Chancen der Realisierung von Projekt "A52-Ausbau" gestiegen

Das Projekt "A52-Ausbau" hat jetzt deutlich an Wichtigkeit dazugewonnen. Im Kabinettsentwurf zum Bundesverkehrswegeplan wurde der sechsspurige Ausbau zwischen dem Kreuz Mönchengladbach und Neersen jetzt in eine höhere Kategorie eingeordnet. Damit sind die Chancen der Realisierung enorm gestiegen. Somit hat sich auch der Einsatz der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel und Günter Krings ausgezahlt, die sich auf Bundesebene für den A52-Ausbau eingesetzt hatten. Die Entscheidung unterstreiche die große Bedeutung des Projekts für die Infrastruktur unserer Region, so Yüksel in einer Stellungnahme.
 
 

Arbeit

Firma PeKon hat Insolvenzantrag gestellt

Die Firma PeKon in Mönchengladbach hat Insolvenzantrag gestellt. Das hat jetzt der vorläufige Insolvenzverwalter bekannt gegeben. Die Personal Konzept GmbH ist im Bereich der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig. Probleme gab es bereits im Frühjahr diesen Jahres, als der Hauptauftraggeber der Firma die Zusammenarbeit kurzfristig eingestellt hatte. Dadurch konnte PeKon die Juni-Löhne für die noch knapp 110 Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Deshalb wurde jetzt Insolvenzantrag gestellt. Noch im April hatte die PeKon 170 Mitarbeiter. Ein Teil von ihnen konnte aber bereits einen neuen Arbeitgeber finden.
 
 

Politik

Ratsfraktion der Grünen macht auf illegalen Müllplatz aufmerksam

Nicht nur an den Autobahnen rund um Mönchengladbach ist Müll ein großes Problem sondern auch bei uns in der Stadt. Die Ratsfraktion der Grünen in Mönchengladbach macht jetzt auf einen illegalen Müllplatz zwischen Wanlo und Wickrathberg aufmerksam. Auf einem hinter liegenden Grundstück, versteckt hinter Bäumen, soll in Höhe der Berger Dorfstraße eine richtige Müllhalde entstanden sein, heißt es von den Grünen. Mit mehreren abgemeldeten LKW und Wohnwagen, Kompressoren, Dämmstoffen, alten Möbeln, Altreifen und diversen anderen Abrissmaterialien. Sogar eine Montagegrube für Autos und LKW soll dort eingerichtet worden sein. Die Grünen haben die Stadtverwaltung jetzt aufgefordert, den Eigentümer des Geländes zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass das Grundstück wieder in Ordnung gebracht wird.
 
 

Wochenmärkte

Immer weniger Mönchengladbacher besuchen Wochenmärkte

Wann, Wo und Was die Menschen einkaufen ist über die Jahre gesehen einem ständigen gesellschaftlichen Wandel unterzogen. Besonders deutlich ist das in Mönchengladbach bei den Wochenmärkten zu beobachten. Immer weniger Mönchengladbacher besuchen die Wochenmärkte bei uns und kaufen offensichtlich lieber woanders ein. Gleichzeitig hat die Branche ein Nachwuchsproblem. Und das zeigt sich bei der Anzahl der Marktbeschicker. In den vergangenen 10 Jahren verzeichnen die Mönchengladbacher Märkte einen Rückgang von etwa 15 Prozent, zeigt eine aktuelle Auswertung der Stadt. Im Moment gibt es zwar noch knapp 260 Markstände bei uns - vor vier Jahren waren es aber noch deutlich über 300. Besonders die großen Märkte in Mönchengladbach, wie zum Beispiel der Samstagmarkt in Rheydt-Mitte sind von der Entwicklung betroffen.
 
 

Sport

Eberl beendet Wechselspekulationen

Großes Thema im Trainingslager der Borussen am Tegernsee ist nach wie vor das Gerücht, Sportchef Max Eberl sei im Fokus der Bayern. Doch einen Weggang von Borussia Mönchengladbach zu diesem Zeitpunkt schloss Eberl im Radio 90,1 Interview aus. Er werde definitiv bleiben und wolle mit dem Verein in die Champions League einziehen und eine gute Saison spielen, so Eberl. Seit 2008 und noch bis 2020 steht Eberl als Sportdirektor bei der Borussia unter Vertrag.
 
 

Kultur

Zeitplan für Wiedereröffnung des Atlantis Kinos steht

Bis zum kommenden Herbst soll das Atlantis Kino in Rheydt neu eröffnet werden. Das ist der Plan des ehemaligen Geschäftsführers und seiner Mit-Initiatoren. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Zuerst muss ein Förderverein gegründet werden. Das soll bis Ende des Monats passieren. Momentan versuchen die Kinoretter noch, ihr Grundkapital zusammen zu sammeln. Angestrebt sind 60.000 Euro, 40.000 haben sie bereits. Wenn das Kino dann im Herbst wieder an den Start geht, soll ein neues Konzept helfen, das Kino neu zu beleben. Ein neues Standbein sollen zum Beispiel Comedy und Kabarettveranstaltungen sein. Außerdem will man sich bei den Kinofilmen in Zukunft hauptsächlich auf Kinder- und Jugendfilme konzentrieren. Und auch optisch soll das Kino von innen verändert und modernisiert werden. Allerdings erst nach und nach, da die Anschaffung der neuen Ausstattung sehr teuer ist.
 
 

Straßenreinigung

Reiseverkehr sorgt für Müllberge an den Autobahnen

Müll der einfach illegal am Straßenrand entsorgt wird, ist auch in Mönchengladbach seit Jahren ein Problem. Besonders jetzt in den Sommerferien nehmen die Müllberge aber massiv zu, so Straßen NRW. Meistens ist es Verpackungsmüll, der von Autofahrern achtlos auf dem Weg in den Urlaub am Straßenrand entsorgt wird. Zum Beispiel Leere Getränkeflaschen oder Sandwichverpackungen. Neben diesen "typischen" Reiseabfällen werden bei uns aber sogar teilweise ganze Wohnungsauflösungen illegal abgeladen, so Straßen NRW. Besonders oft müssen die Mitarbeiter bei uns unter anderem am Kreuz Mönchengladbach und an der Raststätte Wolfskull aufräumen. Den Steuerzahler kostet die Müllbeseitigung in NRW jedes Jahr knapp sieben Millionen Euro.
 
 

Gebühren

Lebensmittelkontrollen kosten ab heute Geld

Lebensmittel- und Futtermittelherstellende Betriebe in Mönchengladbach müssen bei Kontrollen von jetzt an eine Gebühr bezahlen. Das besagt eine Änderung der Gebührenordnung der Landesregierung NRW, auf die die Stadt Mönchengladbach jetzt aufmerksam macht. Insgesamt gibt es momentan 2.100 Betriebe in unserer Stadt, die von Lebensmittelkontrolleuren und Tierärzten überwacht werden, darunter zum Beispiel Bäckereien und Metzgereien. Sie müssen in Zukunft knapp 60 Euro plus Wegstreckenentschädigung für eine einstündige Kontrolle bezahlen. Mit den Einnahmen soll unter anderem die Qualität der Kontrollen verbessert und die Stadtkasse entlastet werden.
 
 
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