Nachrichten vom 12.02.2019

Stadt

Bürgerinitiative Haus Erholung hat deutlich mehr Unterschriften zusammenbekommen als benötigt

Die Bürgerinitiative zum Haus Erholung ist ein voller Erfolg gewesen. Insgesamt sind rund 12.500 Unterschriften zusammengekommen. Das sind rund 4.000 Unterzeichner mehr, als eigentlich benötigt wurden. Die Initiatoren haben die Liste jetzt (Dienstagnachmittag, 12.02.2019) an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners übergeben. Schon gestern und damit einen Tag vor Ablauf der Frist habe man mehr als die benötigten Unterschriften beisammen gehabt, so die Initiative. Dennoch gab es zwischendurch auch Zweifel, ob die nötige Anzahl erreicht werden kann, sagt Jost Fünfstück von der Initiative "Not for Sale". Damit sind die Gegner eines Verkaufs des Haus Erholung ihrem Ziel - einem Bürgerentscheid - ein Stück näher gekommen. Damit es dazu kommt, muss der Rat der Stadt noch einmal für einen Verkauf stimmen. Der Bürgerentscheid könnte dann parallel zur Europawahl Ende Mai stattfinden.
 
 

Stadt

Etwas mehr Einbürgerungen in Mönchengladbach

Die Zahl der Einbürgerungen ist in Mönchengladbach im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen. Bei uns wurden insgesamt gut 490 (4899 vollzogende, also abgeschlossene Einbürgerungen, registriert, so die Stadt. Das waren etwa 20 mehr als im Jahr davor. In Mönchengladbach stellten Menschen aus dem Irak und der Türkei in den letzten Jahren bei Einbürgerungen die zahlenmäßig größte Gruppe dar. Die Zahl der Briten ist hingegen leicht rückläufig, und lag im letzten Jahr bei 24 Einbürgerungen. Grund dafür ist in vielen Fällen nach wie vor das Durcheinander der vergangenen Jahre beim Brexit. Mit einem Deutschen Pass wollen sich die sich die Antragsteller auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU frei im Schengenraum bewegen. Auf die vergangenen 19 Jahre gesehen, sind die Einbürgerungs-Zahlen in Mönchengladbach stark gesunken. Im Jahr 2000 gab es bei uns noch doppelt so viele Einbürgerungen - damals waren es noch knapp 1.000.
 
 

Wirtschaft

Keine Einigung im Tarifkonflikt bei Coca Cola

Die rund 200 Mitarbeiter von Coca Cola in Güdderath müssen weiter auf einen neuen Tarifvertrag warten. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten ist ergebnislos auf den nächsten Monat vertagt worden. Auf dem Tisch lag das Angebot von Coca-Cola, den insgesamt 7.500 Beschäftigten der Coca-Cola European Partners Deutschland für 24 Monate 2,5 Prozent mehr im ersten - und 2,4 Prozent mehr Geld im zweiten Jahr zu zahlen. Aus Sicht der NGG ist der Vorschlag allerdings weit entfernt von dem, was man als verhandlungsfähig bezeichnen würde. Das Geschäftsjahr 2018 sei für Coca-Cola dank des Jahrhundertsommers und der Fußball-WM sehr erfolgreich gewesen. Die Beschäftigten hätten hart dafür gearbeitet und könnten erwarten, dass sie angemessen am Unternehmenserfolg beteiligt werden, so die NGG. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 12. und 13. März 2019 in Berlin statt.
 
 

Polizei

Vermisster Jürgen N. soll auch in Dortmund gewesen sein

Im Fall des Ende Januar als vermisst geltenden Jürgen N. gibt es weiter einige Fragen. Der 59-jährige Familienvater verschwand damals auf seinem Arbeitsweg von Bonnenbroich-Geneicken nach und wurde vier Tage später orientierungslos in Hamburg gefunden. Der Sohn des Mannes hat jetzt Quittungen in der Hose seines Vaters gefunden. Denen nach zu Folge soll der 59-Jährige am Tag seines Verschwindens auch in Dortmund gewesen sein. Jürgen N. selbst kann sich an nichts mehr erinnern. Die Familie vermutet ein Verbrechen und hat Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Freiheitsberaubung und schwerer Körperverletzung gestellt. Weiter unklar ist, wie Jürgen N. nach Hamburg kommen konnte. Sein Auto wurde unverschlossen und geparkt in Korschenbroich-Liedberg gefunden. Wer Hinweise zu dem Fall geben kann, soll sich bei der Polizei melden.
 
 

Stadt

Infoveranstaltung zum geplanten Neubaugebiet in Venn

Die Anwohner in Venn bekommen bald neue Nachbarn. Zwischen dem Stations- und dem Hamerweg soll ein Neubaugebiet mit entstehen. Radio 90,1 hatte darüber berichtet. Heute Abend (12.02.2019) haben Anwohner die Möglichkeit, sich über die Baupläne zu informieren. Um 18 Uhr gibt die Stadt im Venner Jugendheim Einblicke in das Großprojekt. Bis Ende März können sich Interessierte außerdem noch im Rathaus Rheydt zu den Plänen äußern oder sich informieren. Auf der rund dreieinhalb Hektar großen Fläche sollen rund 150 Wohnungen entstehen. Für die bislang noch landwirtschaftlich genutze Fläche hatte die Stadt zusammen mit der städtischen Entwicklungsgesellschaft einen Planungs-Wettbewerb ins Leben gerufen. Der Siegerentwurf sieht viele Grünflächen, abwechslungsreiche Architektur und einen großen Quartiersplatz vor. Westlich wird der Bereich an Alt-Venn und so auch an die bestehende Rad- und Wegeverbindung und den Mürrigerplatz angebunden. Die Zufahrt erfolgt zentral vom Stationsweg, wodurch die einzelnen Häuser und Wohnungen über verkehrsberuhigte Straßen angebunden werden können. Das Neubaugebiet in Venn soll besonders Familien mit Kindern anlocken.
 
 

Verkehr

Etwas mehr Einsätze für die "Gelben Engel" in Mönchengladbach

In Mönchengladbach und unseren Nachbarstädten haben Autofahrer zuletzt etwas häufiger die Pannenhilfe des ADAC gerufen. Das geht aus einer Bilanz des Automobilclubs hervor. Demnach musste die sogenannten "Gelben Engel" vergangenes Jahr rund 69.000 Mal ausrücken. Das waren etwa 300 Einsätze mehr als noch im Jahr davor. Deutlich mehr Einsätze kamen dagegen in Krefeld und am linken Niederrhein zusammen. Im Großraum Düsseldorf wurden die "Gelben Engel" dagegen zuletzt weniger gerufen als noch 2017. NRW-weit rückte die Pannenhilfe des ADAC im vergangenen Jahr mehr als eine Millionen mal aus. Spitzenmonate waren der Februar und der März. Für beinahe die Hälfte aller Pannennotrufe war eine streikende Autobatterie verantwortlich, so der ADAC.
 
 

Stadtbild

Haus Erholung: Unterschriftenliste zum Bürgerbegehren wird übergeben

Heute endet die Frist für das Bürgerbegehren zum Verkauf des Haus Erholung "Not for sale". Deshalb wollen die Initiatoren noch einmal zwischen 12 und 16 vor dem Haus Erholung Unterschriften sammeln. Die fertige Liste soll dann anschließend an Oberbürgermeister Reiners übergeben werden. Allerdings ist schon jetzt klar, dass das Bürgerbegehren die nötigen Unterschriften zusammenbekommen hat. Wie viele Unterstützer es genau sind, wollten die Initatoren noch nicht verraten. Es seien aber weit mehr als die benötigten 8.400 Unterzeichner zusammengekommen, heißt es. Die Initatoren hatten über mehrere Wochen im Stadtgebiet Unterschriften gesammelt. Ihr Ziel: Ein Bürgerentscheid, in dem die Mönchengladbacher über die Zukunft des Haus Erholung abstimmen sollen. Voraussetzung dafür wäre, dass der Rat der Stadt noch einmal für einen Verkauf des Haus Erholung stimmt. Nach den Plänen der Stadt soll der Veranstaltungsort auf dem Abteiberg durch einen Investor zu einem Kongresszentrum umgebaut werden. Auf dem angrenzenden Gelände soll ein Hotel entstehen. Der Bürgerentscheid zum Haus Erholung könnte Ende Mai parallel zur Europawahl stattfinden.
 
 

Stadtgestaltung/Wohnungsmarkt

Neue Eigentumswohnungen in Eicken

Im Stadtteil Eicken sind in den kommenden Monaten bis zu 500 hochwertige Eigentumswohnungen in Planung. Bekannte Architekten und Baugesellschaften aus Mönchengladbach haben verschiedene Projekte in der Pipeline: das Neuhofquartier, das Quartier am Eickener Markt, das Schiller Quartier und auch die alte Hauptschule Regentenstraße soll abgerissen und überbaut werden. Doch viele Eickener sind von den Plänen nicht begeistert. Der Stadtteil Eicken ist durch die zentrale Lage, die wunderschönen Altbauhäuser und der gewachsenen Kultur- und Kreativszene in Mönchengladbach inzwischen absolut hip. Und da die Nachfrage bekanntermaßen das Angebot bestimmt, entstehen im Stadtteil Eicken in den kommenden Jahren hunderte Neubauwohnungen, neue Kitas und mehr Einzelhandelsfläche. Die Initiative Gründerzeitviertel beobachtet die Entwicklung mit großer Sorge. Sie befürchten, dass Eicken dadurch zum Stadtteil für die Besserverdienenden werde und die soziale Mischung dadurch verloren ginge. Schon jetzt steigen die Mieten in Eicken rapide an, weil viele im Mönchengladbacher Szene Viertel leben möchten.
 
 

Landwirtschaft

Zuckerrübenbauern streiken in Mönchengladbach

In der Region Mönchengladbach protestieren heute Mittag die Zuckerrübenbauern. Grund dafür sind große Umsatzeinbußen, die unter anderem durch die viel zu niedrigen Zückerrubenpreise begründet seien, heißt es vom Rheinischen Rübenbauer-Verband. Die Landwirte hätten vor allem nach dem Wegfall der Zuckermarktordung 2017 große Mühe im Wettbewerb bestehen zu können. Außerdem gebe es innerhalb der EU noch weitere wettbewerbstechnische Ungerechtigkeiten. In anderen Ländern würden beispielsweise Beihilfen für den Zuckerrübenanbau gewährt oder es gebe Notfallverordnungen um Erkrankungen der Rüben zu bekämpfen. Betroffen sind in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss ungefähr 400 Landwirte, die Zuckerrüben anbauen.
 
 

Umwelt

Neue Baumfällungen in Mönchengladbach

Im Mönchengladbacher Stadtgebiet müssen ab heute einige Bäume gefällt werden. Konkret betrifft das neben der Peter-Krall-Straße die Waldgebiete im Volksgarten sowie im Bungtwald. Die insgesamt elf Bäume sind zum Teil abgestorben und daher nicht mehr standfest. Sie stellen deshalb eine Gefahr für den Straßenverkehr dar. Außerdem leiden einige Bäume unter Pilzbefall. Die mags bittet die Mönchengladbacher, die zur Fällung abgesperrten Bereiche nicht zu betreten, um sich nicht in Gefahr zu bringen.
 
 

Verkehr

Verkehr fließt bei Stau in Mönchengladbacher besonders langsam

Wenn in Mönchengladbach der Verkehr ins stocken gerät, dann geht es bei uns besonders langsam voran. Das zeigt eine neue Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix in über 70 deutschen Großstädten. Demnach sinkt in Mönchengladbach die Geschwindigkeit bei Stau am meisten, auf durchschnittich 7 km/h. Dahinter folgt Berlin auf Platz zwei mit 8 km/h. Im Gegensatz zu den Berlinern verlieren die Mönchengladbacher allerdings weniger Zeit im Stau. Denn bundesweit belegt die Hauptstadt dabei den negativen Spitzenplatz. In Berlin verloren die Autofahrer im Schnitt 154 Stunden im Stau. Mönchengladbach liegt bei dieser Statistik nicht unter den Top 10 Städten. Allerdings sind drei andere NRW-Städte vertreten. Bonner Autofahrer verlieren demnach im Schnitt 104 Stunden im Stau, Düsseldorfer 100 Stunden und Kölner 99 Stunden. Für die Auswertung hat Inrix nicht nur die Zeit, die Autofahrer im vergangenen Jahr im Stau verbracht haben, sondern auch die Zeit die sie in zähfließendem Verkehr warten mussten erfasst.
 
 
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