Nachrichten vom 22.08.2017

Bildung/Digitales

Alle Schulen sollen bis Ende kommenden Jahres einen Breitbandanschluss haben

Mönchengladbach will NRW-weit in der Digitalisierung der Schulen an die Spitze. Was sie in diesem Bereich brauchen, werde derzeit in einem Medienentwicklungsplan festgehalten, heißt es aus dem Schulamt. Der Plan soll dann im Herbst vorgestellt werden und in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Wichtig sei vor allem auch der Breitbandausbau. Nach und nach sollen alle rund 80 Schulstandorte ans Breitbandnetz gehen. Das soll bis Ende kommenden Jahres passieren, heißt es. Zusätzliches Geld für den digitalen Ausbau bekommen die Schulen vom Bund. Schon im Oktober soll ein Milliardenpaket vorgestellt werden.
 
 

Soziales

Zusätzliches Geld von Land und Bund für Kitas

Viele Kitas in Mönchengladbach werden in nächster Zeit umfangreicher saniert werden können. Das hat das NRW-Familienministerium jetzt angekündigt. Es investiert zusammen mit dem Bund für die Kitas zusätzliches Geld. Durch eine neue Richtlinie könne das Geld, dass eigentlich nur für die Schaffung zusätzlicher Betreeungsplätze gedacht ist, auch teils anderweitig eingesetzt werden, heißt es. Das ermögliche unter anderem auch notwendige Sanierungen. Insgesamt erhält Mönchengladbach rund 3,4 Millionen Euro. Davon können knapp 900.000 Euro für die Sanierungen von Kitas genutzt werden können.
 
 

Umwelt

Proteste gegen den Braunkohleabbau laufen bisher friedlich

Die Proteste gegen den Braunkohleabbau im Tagebau Garzweiler hinter Wanlo laufen bisher friedlich. Das hat die zuständige Aachener Polizei gesagt. Im gesamten Rheinischen Revier planen Umweltaktivisten noch bis Sonntag viele Aktionen. Die Polizei will Straftaten nicht ausschließen. Sie rechnet mit einem Haupteinsatztag am Samstag. Auf diversen Internetseiten gibt es Verabredungen zu Aktionen wie Blockade und Sabotage von RWE-Anlagen sowie Aufruf zum Widerstand. Bei ähnlichen Aktionen vor zwei Jahren hatten die Aktivisten den Tagebau Garzweiler gestürmt und teils lahmgelegt.
 
 

Bildung

Zu wenig Grundschullehrer in Mönchengladbach

An den Mönchengladbacher Grundschulen gibt es zu wenig Lehrer. Nur 93 Prozent der vorgesehenen Stellen sind besetzt. In diesem Sommer blieben fast alle ausgeschriebenen Positionen offen. Daran werde sich auch kurzfristig nicht viel ändern. Es gebe einfach nicht genügend ausgebildete Kräfte, für die vielen offenen Stellen, sagt das Schulamt. Zum neuen Schuljahr sind vier neue Lehrer eingestellt worden. Alle haben aber kein Lehramts-Studium gemacht. Immer häufiger füllen Seiteneinsteiger die Lücken. Sie bekommen eine pädagogische Einführung. Ein vollwertiger Ersatz sei das in der Regel aber nicht, heißt es aus dem Mönchengladbacher Schulamt. Trotz der Engpässe könnten alle Grundschüler mit einem vernünftigen Stundenplan im neuen Schuljahr rechnen, heißt es weiter. Unterrichtsausfälle könnten aber trotzdem nie ausgeschlossen werden.
 
 

Digital/Freizeit

Zwei Aussteller aus Mönchengladbach bei der Gamescom vertreten

Mit Mönchengladbacher Beteiligung startet heute die Gamescom in Köln. Sie gilt als die weltweit größte Computerspielemesse. Zwei Aussteller sind diesmal aus unserer Stadt dabei. Der Spiele-Entwickler astragon mit Sitz in Rheydt. Außerdem die Cewe Stiftung. Sie wird im Bereich Virtual Reality Produkte zeigen. Die Gamescome ist das große Highlight für Videospiel-Fans. Heute dürfen nur Presse-Vertreter rein, ab morgen ist sie für alle geöffnet. Die Gamescom ist fast ausverkauft. Es gibt vor Ort nur noch Nachmittagstickets zu kaufen, mit denen der Einlass ab 14 Uhr möglich ist.
 
 
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mit Julia Vorpahl
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