Wie man den Weihnachtsbaum isst oder trinkt

Die Nadeln
Ja, einen Weihnachtsbaum kann man essen! Viele Köche und Blogger haben bereits versucht, den Baum auf den Tisch zu bringen - und manchmal hat es sogar geschmeckt! Die Nadeln der beliebten Blaufichte haben ein starkes und intensives Zitronenaroma und passen daher gut zu süßen Speisen und Desserts! Wie wäre es mit einem Fichten-Ingwer-Eis mit Orangenplätzchen und Pistazien? Das Rezept gibt es hier.



Tannenbaumnadeln enthalten ätherische Öle und eignen sich daher ausgezeichnet für einen wohltuenden Tee mit viel Vitamin C. Sie benötigen etwa einen gehäuften Teelöffel Baumnadeln. Diese werden zerkleinert und ein wenig zerquetscht, damit die Inhaltsstoffe sich besser lösen können. Jetzt mit 200 ml heißen Wasser übergießen und maximal zwei Minuten ziehen lassen. Jetzt kann der Tee noch mit einem Löffel Honig verfeinert werden. Im Internet schwören viele auf diesen Tee und die positive Auswirkung auf das Immunsystem.

Und wer schon erkältet ist, kann sich mit einem Christbaum-Bad wieder aufpeppeln: Kochen Sie 100 Gramm Tannennadeln etwa zehn Minuten in Wasser auf und geben Sie den Sud dann in ein Vollbad! Das heiße Bad soll Schmerzen und Erkältungssymptome lindern, die Durchblutung stärken und schleimlösend wirken.

Ein Prosit auf die Gesundheit gibt es mit den selbstgemachten Tannennadel-Likör! Mischen Sie 500 ml Korn mit 20 Triebspitzen, 200 ml Wasser und 125 g Zucker. Mischung sechs Wochen "ziehen lassen" und anschließend filtern.

Die restlichen Nadeln ihres Baumen können Sie trockenen lassen und in einer Gewürzmühle mahlen. Köche preisen den überraschenden Geschmack des Waldes an und empfehlen ihn zu Pilz- und Wildgerichten.

Wem Tannennadeln definitiv nicht schmecken, sind die Schnecken im Garten! Weil die Nadeln pieksen, versuchen Schnecken erst gar nicht, darüber zu kriechen. Streuen Sie in der Gartensaison Nadeln um ihren Gartenpflanzen herum. Das hält die Schnecken auf Distanz und sieht auch noch gut aus!


Der Stamm
Der Stamm der Tanne eignet sich getrocknet bestens als Brennholz. Sollten Sie keinen Kamin oder Ofen haben, können Sie aus dem Holz des Stammes aber noch viel mehr machen: Kleiderhaken und -bügel, Knöpfe, Untersetzer oder Spielzeug - aus dem Stamm der alten Weihnachtstanne lassen sich mit ein wenig Handgeschick viele tolle neue Dinge formen und basteln. Im Internet gibt es zahlreiche Tipps und Anleitungen, um wirklich kreativ zu werden. (Ein anregendes Bastelvideo gibt es weiter unten!)



Zweige und Äste
Bislang war der Winter noch mild, aber es kommen sicherlich noch strengere Nächte: Decken Sie mit den Zweigen und Ästen der Tanne empfindliche Pflanzen im Garten ab. Es gibt fast keinen besseren Schutz vor Frost! Auch immergrüne Gehölze wie der Rhododendron oder der Buchsbaum profitieren vom Schutz der Zweige. Weil diese Pflanzen über ihre Blätter im Winter Wasser abgeben, aber aus den gefrorenen Böden kein neues Wasser aufnehmen können, vertrocknen sie oft! Um das zu Verhindern, stecken Sie die Zweige in den Boden und bedecken Sie damit die Blätter der Pflanzen. So können ihnen die Zweige bei sonnigem Wetter Schatten bieten und verhindern, dass die Pflanzen über ihre Blätter zu viel Wasser verlieren.



 
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