Hier staut es sich

Der ADAC Nordrhein e.V. erwartet ab Mitte Juli eine deutliche Zunahme der Staus auf vielen Autobahnen, zumal 45 Prozent aller Deutschen laut aktuellem Reise-Monitor des Automobilclubs am liebsten mit dem Pkw in den Urlaub fahren. Vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf dem Weg in Richtung Süden rechnen die Automobilexperten mit vielen Staus.

Hier kann es länger dauern
In NRW dürfte es zum Beispiel auf der A1 (Köln - Dortmund - Osnabrück), der A3 (Oberhausen - Köln - Frankfurt) und der A61 (Mönchengladbach - Koblenz) voll werden. Auch auf der A2 (Dortmund - Hannover) und der A45 (Dortmund - Hagen - Siegen) sowie rund um den Kölner Ring (A1/A3/A4) erwartet der ADAC Nordrhein e.V. viel Verkehr. Während der Sommerferien haben in NRW vor allem an den Wochenenden auch die etwa 170 Baustellenabschnitte auf den Autobahnen ein erhöhtes Staupotenzial.

Zu diesen Zeiten sind besonders viele Urlauber unterwegs
Am Freitag kurz nach Schulschluss wird es erstmals richtig voll. Zwischen 13 und 20 Uhr gehen viele Urlauber auf die Strecke. Am Samstag ist von 11 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 14 bis 20 Uhr mit dem meisten Verkehr zu rechnen. „Am frühen Morgen sowie am späten Abend und in der Nacht sind die Chancen wesentlich besser, mit wenig Staus ans Ziel zu kommen. Wer flexibel ist, sollte auf einen anderen Reisetag unter der Woche ausweichen, zum Beispiel auf den Dienstag“, rät Verkehrsexperte Dr. Roman Suthold vom ADAC Nordrhein e.V.

Auch im Ausland staut sich der Verkehr
Auch auf dem Weg ins Ausland brauchen deutsche Urlauber Nerven und vor allem Zeit. Besonders stauanfällig sind die Tauern-, Brenner- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den kroatischen Küsten.
• Österreich: A1 West-, A10 Tauern-, A12 Inntal-, A13 Brenner- , A14 Rheintal- und A11 Karawankenautobahn, S16 Arlbergschnellstraße, B179 Fernpass-Route
• Schweiz: A2 Luzern - Chiasso vor dem Gotthardtunnel, A1 St. Gallen - Zürich - Bern, A13 San Bernardino-Route
• Italien: A22 Brennerautobahn, A23 Villach - Udine, A4 Verona - Venedig - Triest - Grenzübergang Dragonja (HR) sowie alle Fernstraßen in Küstennähe
• Slowenien: A2 Karawankentunnel - Ljubljana - Zagreb, A1 Ljubljana - Koper, die Strecke Spielfeld (Grenzübergang von der österreichischen Pyhrnautobahn) - Maribor - Ptuj nach Macelj an der kroatischen Grenze
• Kroatien: A1 Zagreb - Zadar - Split vor den Mautstellen, die Verbindungen Triest - Pula und Triest - Rijeka sowie die Küstenstraßen und die Straßen in der Region des Nationalparks Plitvicer Seen
• Frankreich: Route über die A36/A39/A7 Mühlhausen - Dole - Lyon - Orange, die A9 Orange - Nimes - Montpellier - spanische Grenze und die A8 an der Côte d`Azur von Monaco nach Aix-en-Provence sowie die A6 Dijon – Lyon
Runter fahren bringt nur selten einen Vorteil
Bei einem Stau die Autobahn zu verlassen und über Landstraßen zu fahren, bringt generell nur selten einen Vorteil, heißt es von den Automobilexperten. Auch die Ausweichstrecken sind schnell verstopft. Erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung macht es Sinn, von der Autobahn abzufahren. Und: Denkt an die Rettungsgasse. Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ansonsten drohen Bußgelder von mindestens 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg.

Quelle: ADAC e. V.; Bild: ADAC e.V.
 
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