
REGIONALE NACHRICHTEN
Voraussichtlich mehr Arbeitslose
Um 10 Uhr stellt die Arbeitsagentur die aktuellen Arbeitsmarktdaten vor. Der harte Winter macht wenig Hoffnung auf eine Besserung. Ganz im Gegenteil. Arbeitsmarktexperten rechnen damit, dass vor allem in der Baubranche viele Jobs weggefallen sind. Schon im Januar ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen. 15500 Mönchengladbacher waren ohne Job. Auch bundesweit ging die Zahl der Arbeitslosen im letzten Monat nach oben. Schon im Januar machten die Experten das Winterwetter für die Entwicklung am Arbeitsmarkt verantwortlich.
Straßenarbeiten laufen auf Hochtouren
Die Stadt arbeitet derzeit an der Reparatur unserer Straßen. Mobile Reparaturkolonnen sind in Mönchengladbach unterwegs, um die größten Schlaglöcher zu stopfen. Acht Straßenkontrolleure überprüfen pro Tag rund 18 der 1450 Kilometer Straßennetz. In vier Wochen sollen alle Schäden erfasst sein. Ab etwa 15 Grad können die Schlaglöcher dann langfristig repariert werden. Für Straßenunterhaltung sind seitens der Stadt 923.00 Euro im Haushalt veranschlagt.
Service der Stadt auf dem Prüfstand
Rund 1000 Bürger sollen in den kommenden Wochen über ihre Zufriedenheit mit dem Service der Stadt befragt werden. Hierfür hat die Hochschule Niederrhein einen Fragebogen entwickelt, der ab Montag in den Bürgerbüros ausgefüllt werden kann. Die Stadt erhofft sich dadurch Erkenntnisse über Öffnungszeiten und Qualität der Dienstleistungen, sagte Oberbürgermeister Norbert Bude. Den Schwerpunkt bilden auch Fragen zum Internetangebot der Stadt.Ende April sollen die Ergebnisse dann vorgestellt werden. Im Sommer könnten dann schon Vorschläge der Bürger umgesetzt werden.
Stadt zahlt für Sanierung des Hauptbahnhofs
Seit längerer Zeit steht nun schon fest, dass der Mönchengladbacher Hauptbahnhof saniert wird - offen war bisher jedoch die Frage, wer die Kosten für den notwendigen übernimmt. Nach der Sitzung des Hauptausschusses steht jetzt fest, die Stadt zahlt. Für den Fraktionsvorsitzenden der FDP, Anno Jansen-Winkeln, ist das auch vollkommen in Ordnung. Die CDU hatte gegen die Finanzierung gestimmt. Die SPD überraschte mit einer neuen Finanzierungsoption. Würde man das Dach an einer anderen Stelle wieder verbauen, so könnte das Land auf die Rückzahlung von Fördermitteln verzichten. So würden Kosten geringer ausfallen als befürchtet.
24.02.2010
Hauptausschuss tagt
In einer halben Stunde tagt in Mönchegnladbach der Hauptausschuss.
Insgesamt stehen 33 Tagesordnungspunkte an.
Darunter die denkmalgerechte Sanierung des Gladbacher Hauptbahnhofes.
Noch ist nicht klar, wer den 80 Tausend Euro teuren Abriss des Daches am
Europa-platz finanzieren soll. Auch der Ausbau der Aachenerstraße wird noch einmal zum Thema gemacht, sowie die strengen Sparmaßnahmen aus dem Rödl&Partner Gutachten.
Verbraucherzentrale bietet Energieberatung vor Ort an
Durch den kalten Winter ist der Energieverbrauch in den Haushalten angestiegen - das liegt häufig auch an einer schlechten Wärmedämmung. Jetzt bietet die Verbraucherzentrale Mönchengladbach eine Energieberatung vor Ort an. Häuser und Wohnungen können direkt von Energieexperten unter die Lupe genommen werden. Hanna Masuhr von der Verbraucherzentrale Mönchengladbach erklärt im Radio 90,1-Interview den großen Vorteil dieser neuen Beratung. Fachleute sagen, dass durch eine gute Wärme-dämmung bis zu 70 Prozent der Heizkosten eingespart werden können. Die Beratung kostet 60 Euro und dauert anderthalb Stunden.
Volksbank zieht positive Jahresbilanz
Die Volksbank Mönchengladbach ist sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2009. Durch die Krise würden Kunden mehr Wert auf Sicherheit legen.
Die Bilanzsumme konnte um 5 Prozent gesteigert werden.
Außerdem konnten Solarprojekte im Wert von 14 Millionen Euro mit Hilfe der Volksbank finanziert werden, sagte der Vorstands-vorsitzende Lothar Erbers im Radio 90,1 Interview.Durch die Gewerbe-steuer und die Förderung von Vereinen stärkt die Volksbank die Regionen Mönchengladbach, Willich und Jüchen mit einer Summe von mehr als einer Million Euro.
Mönchengladbach ist eine Fußballstadt
Womit verbindet man die Stadt Mönchegnladbach? Natürlich mit dem Fußball. Zumindest ist das das Ergebnis einer langfristig angelegten Studie der Hochschule Bremen. Im Rahmen der Studie wurde untersucht, ob und inwiefern die neun Austragungsorte für die FIFA Frauen WM 2011 im Hinblick auf die eigene Marktentwicklung von diesem Großevent profitieren. Bei der spontanen Assoziation mit Mönchegnladbach gaben fast 50 Prozent der Befragten an, dass sie unsere Stadt mit Fußball verbinden. Das Image von Augsburg wird von der Augsburger Puppenkiste dominiert. In der Studie wurde auch erfasst, wie oft die jeweilgen Austragungsorte bisher besucht worden. Mit unter 20 Prozent liegt MG hierbei im unteren Drittel.
Logistikverband fordert schnelle Straßenreparaturen
Viele Schlaglöcher berherrschen zur Zeit das Bild in Mönchengladbach. Der harte Winter hat seine Spuren hinterlassen. Viele Autofahrer versuchen täglich den Löchern auszuweichen, doch für die LKW ist das nicht so einfach. Jetzt meldet sich der Verband für Verkehrswirtschaft und Logistik NRW zu Wort und fordert schnelle Reperaturen. Bereits durch die Streusalzengpässe in den vergangenen Monaten mussten viele LKW-Fahrer Umwege fahren. Damit sich das Verkehrschaos aus diesem Winter im nächsten nicht wiederholt fordern die Logistiker, dass die Straßenmeistereien mehr Streusalz einlagern. Straßenschäden müssen jetzt so schnell es geht repariert werden. Genug Geld stünde schließlich zur Verfügung: Alleine 2009 habe der Bund durch die LKW-Maut rund 4,4 Milliarden Euro eingenommen.
Initiative fordert mehr Gesamtschulplätze
Die Mönchengladbacher Initiative Gesamtschule - kurz MIGS - hat am Abend weitere Kräfte gebündelt und viele Eltern für den Kampf für mehr Gesamtschulplätze mobilisiert. Bei einer Informationsveranstaltung hat die Initiative die Eltern aufgefordert, Einspruch gegen Ablehnungsbescheide einzulegen. Die Mitglieder der Initiative hoffen so zum Beispiel bei der Gesamtschule Neuwerk doch noch eine Aufstockung der Plätze zu erreichen, erklärte die Vorsitzende der Initiative Angelika Hofmann im Radio 90,1-Interview. Zum neuen Schuljahr nimmt die Gesamtschule Neuwerk 29 Kinder mehr auf, als im laufenden Jahr. Ursprünglich seien von der Politik aber 58 Plätze versprochen worden, die die Initiative nun einfordert, so Hofmann weiter.