
REGIONALE NACHRICHTEN
Heute tagt der Bauausschuss
Nicht weniger als 24 Tagesordnungspunkte werden heute Nachmittag im Planungs- und Bauausschuss zum Thema gemacht. Im Rathhaus Rheydt beraten die Politiker unter anderem über den Stand der Sanierungsmaßnahmen am Mönchengladbacher Hauptbahnhof.
Die Deutsche Bahn möchte die Eingangshalle nur denkmalgerecht weiter sanieren, wenn ein Stück des Daches vom Europaplatz entfernt wird. Außerdem befasst sich der Ausschuss mit den Straßenschäden im Stadtgebiet. Nach Schnee- und dem Frost haben viele Straßen große Löcher, die irgendwann geflickt werden müssen. Welche Kosten auf die Stadt zukommen, möchte der Ausschuss heute grob überschlagen. Zudem wird die Zukunft des Mönchengladbacher Flughafens diskutiert und das Gebiet nördlich der Hofstraße in Harderbroich/Pesch. Hier soll mithilfe des Bebauungsplans verhindert werden, dass sich dort ein großer Lebensmittel-Discounter ansiedelt.
Keine Aufspaltung des Jobcenters
Die Bundesagentur für Arbeit und die Kommunen werden auch in Zukunft gemeinsam bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen zusammenarbeiten. Das Verfassungsgericht hatte eigentlich eine Aufspaltung der Jobcenter zum 1. Januar 2011 vorgesehen.
Nun haben aber Bund und Länder entschieden die Arbeit fortzuführen, sagte Norbert Post von der Mönchengladbacher CDU.
Jeder Hartz-4 Empfänger werde weiterhin nur einen Ansprechpartner haben, so Post weiter. Wenn die ARGE in ihrer Form abgeschafft worden wäre, hätten Wohngeld und Arbeitslosengeld II getrennt bearbeitet werden müssen.
Bundesweiter "Safer Internet Day" soll aufklären
Heute ist der bundesweite "Safer Internet Day". Tausende Veranstaltungen in über 60 Ländern rücken das Thema Internetsicherheit in den Fokus. In Deutschland beteiligen sich zahlreiche Institutionen und Initiativen mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen. Auch die Polizei und das Jugendamt in Mönchengladbach machen mit. Vor allem Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe sollen über die Gefahren des Internets aufgeklärt werden. Aber auch Eltern sollten Bescheid wissen, sagte Willi Schinken Jugendschutzbeauftragter der Polizei. Außerdem soll verdeutlicht werden, dass nicht nur "Gleichaltrige" die Foren und Sozialen Netzwerke nutzen. Es komme immer wieder vor, dass sich hinter einem Jugend-Profil ein Erwachsener verbirgt, der nichts Gutes vor habe, so Schinken weiter. Weitere Informationen zum "Safer Internet Day" sind im Netz auf klicksafe.de .
08.02.2010
Bürger können über Logo für Bezirk Ost entscheiden
Nicht ganz unumstritten ist die Idee, für den neuen Bezirk Ost ein eigenes Logo zu entwerfen. Bezirksvorsteher Hermann Josef Krichel-Mäurer will dadurch für die drei Stadtteile Neuwerk, Volksgarten und Giesenkirchen eine Zusammengehörigkeit schaffen. Studenten vom Berufskolleg für Technik und Medien haben zehn Entwürfe angefertigt, über welche die Bürger aus dem Bezirk Ost abstimmen können. Das zukünftige Logo will Krichel-Mäurer allerdings nur für bestimmte Anlässe nutzen. Noch knapp zwei Wochen lang können die Bürger aus dem Bezirk Ost die zehn Entwürfe besichtigen und darüber abstimmen.
Grünen beschließen ihr Landtagswahlprogramm
Am Wochenende fand in Essen die Landesdelegierten-Konferenz der Grünen statt. Mit Mönchen- gladbacher Beteiligung wurde dort das Landtagswahlprogramm der Grünen verabschiedet. Nach Angaben des Mönchengladbacher Direktkandidaten Hajo Siemes sei das Wahlprogramm zukunftsweisend, ökologisch, nachhaltig und sozial.
Brand am Rheydter Güterbahnhof
Die Mönchengladbacher Feuerwehr musste gestern mehrmals zum ehemaligen Rheydter Güterbahnhof ausrücken. Zunächst gab es dort einen Brand in einer Garage, in der Müll gelagert wurde. Dieses Feuer konnte allerdings schnell gelöscht werden. Gerade mal eine halbe Stunde war die Mönchengladbacher Feuerwehr dann erneut auf dem Gelände im Einsatz: Diesmal in gleich drei Garagen. Da in der Nähe ein leerer Benzinkanister gefunden wurde, ermittelt die Polizei jetzt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.
Teddys sollen Kindern im Rettungswagen Trost spenden
Eine besondere Aktion hat sich die Mönchengladbacher Feuerwehr ausgedacht: In den Rettungswagen gibt es ab heute Teddys für verletzte oder kranke Kinder. Insgesamt stehen 150 Bärchen bereit, um den Kindern während der Fahrt ins Krankenhaus Trost zu spenden und abzulenken. Für Kinder sei die Situation in einem Rettungswagen oft beängstigend, sagte Ralf Möller vom Rettungsdienst im Radio 90,1-Interview. Finanziert wurden die Teddys über Spenden von Teilnehmern an Erste-Hilfe-Kursen und Seminaren der Feuerwehr. Die Aktion soll im nächsten Jahr wiederholt werden.
private Kindertagespfleger gesucht!
Bund und Land wollen die Kinderbetreuungsplätze für "Unter 3 Jährige" ausbauen.
Um das zu gewährleisten, sollen etwa 30 Prozent des Betreuungsangebots von privaten Kindertagespflegern angeboten werden.
Dazu werden ab sofort Berufseinsteiger mit pädagogischer Ausbildung, arbeitslose Erzieher oder Berufsrückkehrer gesucht, die sich vorstellen könnten als Kindertagespfleger zu arbeiten. Hierzu findet morgen um 8.30 Uhr eine Infoveranstaltung im Berufsinformationszentrum an der Lürriperstraße statt. Interessierte bekommen die Möglichkeit sich über die Kindertagespflege allgemein, Verdienstmöglichkeiten und Qualifizierung zu informieren. Dafür sollte man sich anmelden.
Ansprechpartnerin ist Alexandra Compare (02161 25-3538)
Ampelkoalition zieht positive Bilanz
Heute ist die Ampelkoalition aus SPD, FPD und Grüne genau 100 Tage im Amt und die Politiker aus Mönchengladbach ziehen eine erste positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit. Nach den teilweise schwierigen Koalitionsgesprächen habe man schnell erste Ergebnisse präsentieren können. So zum Beispiel die aktuellen Entscheidungen zur Schullandschaft in Mönchengladbach, sagte der Fraktionsvorsitzende der SPD Lothar Beine. Erstmalig seit 60 Jahren löste die Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen die CDU in der Regierung ab. Die Opposition wirft der Ampelkoalition unter anderem vor, dass sie das Thema "Gebühren" noch nicht angegangen ist.
Die FWG sieht hier zum Beispiel dringenden Handlungsbedarf.
Mönchengladbach bekommt einen zusätzlichen Renntag
Weil auf der Trabrennbahn in Dinslaken der Insolvenzverwalter den Rennbetrieb eingestellt hat, wird es in Mönchengladbach ab sofort einen Renntag mehr geben. Die Bahn an der Niersbrücke möchte probehalber einige der Montag-Termine aus Dinslaken übernehmen. Der erste Renntag ist heute um 18.30 Uhr. Wenn die Resonanz gut ist, wird am 22. Februar das nächste Rennen angeboten. Mönchengladbach hat jetzt eine der beiden letzten Trabrennbahnen im Westen. Die nächst gelegene Trabrennbahn ist in Gelsenkirchen.