Nachrichten vom 08.12.2016

Polizei

Polizei sucht Feuerteufel

In Mönchengladbach hat ein Brandstifter erhebliche Schäden verursacht. Gestern Nacht legte der Feuerteufel um kurz nach 3 Uhr an verschiedenen Stellen im Zentrum Brände. Die Vorgehensweise war dabei immer die Gleiche. Der Täter zündete größere Altpapieransammlungen vor Gebäuden an. Die daraus resultierenden Brände beschädigten Häuserfassaden und ein Auto. Betroffen waren Bereiche auf der Lambert-, Stepges, und Abteistraße sowie am Berliner Platz. Die Polizei bittet um Hinweise.
 
 

Stadt Düsseldorf

Stadt Düsseldorf will Cannabis legalisieren

Die Stadt Düsseldorf will Cannabis legalisieren. Damit wäre die Landeshauptstadt bundesweit die erste Stadt, in der so etwas möglich ist. Schon vor längerer Zeit hatte sich der Stadtrat in Düsseldorf zu diesem Schritt entschlossen. Jetzt wurden von der Stadt erste Details bekannt gegeben. Demnach planen die Verantwortlichen eine 2 jährige medizinische Studie mit 500 freiwilligen Teilnehmern. Die eine Hälfte darf Canabis legal konsumieren und die andere nicht. Sollten die Ergebnisse zeigen, dass der Konsum in Maßen unbedenklich ist, möchte die Stadt auf dieser Grundlage eine Ausnahmegenehmigung vom Bundesamt für Arzneimittel-Sicherheit bekommen und damit Cannabis legalisieren.
 
 

Urteil

3 Jahre Haft für Mönchengladbacher Ultra

Der wegen versuchten Totschlags angeklagte Mönchengladbacher Ultra muss für drei Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Mönchengladbach hat vorhin das Urteil verkündet. Gefordert hatte die Staatsanwaltschaft eigentlich vier Jahre Haft für den Vorsänger der Ultas. Weil die Kammer aber nicht mit Sicherheit zu dem Schluss gekommen ist, dass der Angeklagte das Opfer mit seinem Tritt bewusst töten wollte, wurde er nur wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt und nicht wegen Totschlags. Der 29-Jährige hat vor einem Jahr vor dem Bundesligaspiel Borussia gegen Darmstadt einen anderen Fan brutal zu Boden getreten und damit lebensgefährlich verletzt. Das Opfer hatte versehentlich Bier auf ihn verschüttet.
 
 

Mönchengladbach

Stadt testet Warnsirenen

Die Stadt Mönchengladbach hat heute Vormittag die ersten 12 Alarm-Sirenen für Notfälle getestet. In den nächsten Jahren sollen weitere rund 50 Sirenen im Stadtgebiet verteilt installiert werden. Zum ersten Mal zum Einsatz kam heute auch die sogenannte Nina-App. Die App funktioniert. Sie schickt paralell zum Alarm eine Push-Nachricht aufs Smartphone. Darin stehen alle wichtigen Infos, was im Ernstfall zu tun ist. Neben den bekannten VErhaltensweisen wie Radio und Fernsehen einschalten, gibt es auch eine Internet-Adresse. Und www.notfallmg.de werden alle Infos zusammen gefasst. Zusätzlich schaltet die Stadt eine Notfall-Hotline, die im Ernstfall mit bis zu zehn Mitarbeitern besetzt ist. Sie ist erreichbar unter der Nummer MG Vorwahl 2554321. Auch heute beim Test war sie bereits geschlatet. Allerdings war dann nur eine Bandansage geschaltet, die darauf hinwies, dass es sich lediglich um einen Probealarm handelt.
 
 

Polizei

Schwerer Verkehrsunfall mit Kleinkind in Mönchengladbach-Uedding

In Mönchengladbach-Uedding sind bei einem Verkehrsunfal eine Mutter und ihr Kleinkind schwer verletzt worden. Ihr Wagen war gestern Abend im Kreuzungsbereich Krefelder Straße/ Nordring mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Der sich ebenfalls im Auto befindliche Vater des Kleinkindes und die Fahrerin des anderen Wagens wurden dabei leicht verletzt. Aktuell untersucht die Polizei noch, wie es zu dem Unfall kommen konnte.
 
 

Bildung

Gut 70 Integrationsstellen unterstützen mittlerweile die Mönchengladbacher Schulen

Im Regierungsbezirk Düsseldorf und damit auch in Mönchengladbach gibt es vergleichsweise viele Integrationsstellen an Schulen. Die Mitarbeiter sollen Kindern und Jugendlichen unter anderem bei der deutschen Sprache helfen, wenn diese Schwierigkeiten damit haben. Die Integrationstellen müssen von den Schulen beim Land beantragt werden und das passiert im Regierungsbezirk Düsseldorf öfters als im Rest von NRW, zeigen aktuelle Zahlen des Landes. Insgesamt gibt es im gesamten Bezirk in diesem Schuljahr gut 1270 Integrationsstellen, davon entfallen gut 70 Stellen auf die Mönchengaldbacher Schulen. Mit Abstand am häufigsten nutzen Grundschulen das Angebot, dahinter folgen dann Gesamtschulen, Gymnasien, Berufskollegs, Real- und Hauptschulen. Im Zuge der Flüchtlingskrise hatte das Land NRW schon im vergangenen Jahr Geld für zusätzliche gut 250 Integrationsstellen alleine im Regierungsbezirk Düsseldorf bereitgestellt.
 
 

Justiz

Urteil im Prozess gegen Vorsänger der Mönchengladbacher Ultras soll heute fallen

Es hatte mit einer Nichtigkeit begonnen und könnte heute mit einer Verurteilung wegen versuchten Totschlags enden. Vor dem Mönchengladbacher Landgericht wird heute das Urteil gegen einen Vorsänger der Mönchengladbacher Ultras erwartet, der bei einem Bundesligaspiel einen anderen Fan lebensgefährlich verletzt haben soll. "Er hat den Tod des Mannes billigend in Kauf genommen". So hat es die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft schon beim Prozessauftakt formuliert. Der Angeklagte soll vor dem Bundesligaspiel gegen Darmstadt im vergangenen Dezember einen anderen Fan brutal zu Boden getreten haben, weil dieser zuvor offenbar versehentlich Bier auf ihn verschüttet hatte. Das Opfer hatte eine lebensgefährliche Hirnblutung davon getragen und konnte sich deshalb vor Gericht nicht mehr an die Tat erinnern. Heute werden zunächst noch einmal Anklage und Verteidigung ihre Plädoyers halten, anschließend soll dann sofort die Urteilsverkündung folgen.
 
 

Katastrophenschutz

Die Stadt Mönchengladbach testet neues Warnsystem

Heute Morgen wird zum ersten Mal das neue Sirenennetz in Mönchengladbach getestet. Die ersten 12 neuen Anlagen werden zwischen 11 und 11.30 Uhr ausprobiert. Die Sirenen sollen alle Mönchengladbacher bei Großschadenslagen warnen. Der Probealarm beginnt mit einem Dauerton von einer Minute, der im Ernstfall "Entwarnung" bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11:06 Uhr ein auf- und abschwellender Heulton eine Minute lang zu hören. Das ist das eigentliche Warnsignal, dass vor echten Gafahrenlagen wie schwere Unwettern, Bränden oder Umweltkatastrophen, aber auch Terroranschlägen warnen soll. Nach einer letzten Pause von 5 Minuten endet der Test heute um 11:12 Uhr mit einem Dauerton. Zukünftig soll es jeweils am ersten Samstag im Monat einen solchen Probealarm in Mönchenglabach geben. Zusätzlich werden die Mönchengladbacher heute über die Notfall App Nina gewarnt. Gedacht ist das System für Großschadenslagen wie schwere Unwetter, Brände oder Umweltkatastrophen, aber auch Terroranschläge. Die App kann kostenlos auf das Smartphone geladen werden. Die Sirenen und die NINA-App sollen sich ergänzen. Damit sollen so viele Mönchengladbacher wie möglich erreicht werden. Das Sirenennetz wird in den kommenden drei Jahren weiter ausgebaut. Etwa 65 Sirenen sollen dann im ganzen Stadtgebiet verteilt stehen. Der Rat hatte im letzten Jahr beschlossen, dieses Warnsystem aufzubauen.
 
 
Der Bürgerfunk
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