24.05.2016

Politik

Sozialausschuss berät Konzept zu integrierter Stadtteil- und Quartiersarbeit

 
Mönchengladbach soll ein besseres Netz an Sozialangeboten bekommen. Der Sozialausschuss berät heute nachmittag unter anderem über ein neues Konzept zur integrierten Stadtteil- und Quartiersarbeit. Die vielen sozialen Angebote in Mönchengladbach sollen besser strukturiert und zusammengefasst werden. Es gibt viele gute Sozialangebote in Mönchengladbach. Die sind aber nicht vernünftig organisiert. Das sagt die große Koalition aus CDU und SPD. Ihre Vorstellung: Die Stadt setzt sich aus vielen kleinen Quartieren zusammen. Und in jedem dieser Quartiere haben die Menschen, die dort leben, andere Ansprüche an die sozialen Angebote. Eine umfassende Analyse der Stadtteile zeigt, was wo gebraucht wird und wo es schon welche Angebote gibt, egal ob Flüchtlingshilfe oder Kindertagesstätten. Anhand dieser Studie soll jetzt ein Gesamtkonzept entwickelt werden. Abschließend müsste der Rat der Stadt das Konzept beschließen.
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Polizei

Apotheken-Räuber gefasst

 
Die Serie von Apotheken-Überfällen in Mönchengladbach ist beendet. Die Polizei hat heute Nacht einen 30 jährigen Mann aus Rheydt festgenommen. Zuvor hatten ihn Ermittler nach Hinweisen aus der Bevölkerung observiert. Der Gefasste soll alleine im Mai für mindestens fünf Überfälle auf Apotheken bei uns verantwortlich sein. In allen Fällen bedrohte er das Personal mit einer Schusswaffe und forderte Geld. Bislang war er der Polizei nur als Konsument von Amphetaminen bekannt. Zuletzt war gestern Nachmittag die Rosen-Apotheke an der Eickener Straße überfallen worden. In seiner Vernehmung heute Vormittag räumte der Mann die Taten ein. Er soll noch heute einer Haftrichterin vorgeführt werden.
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Benediktpreis

Schwedische Königin Silvia in Mönchengladbach

 
Heute kommt die schwedische Königin Silvia nach Mönchengladbach. Im Rahmen eines Festaktes im Haus der Erholung erhält sie den Benediktpreis der Stadt für ihren karitativen Einsatz. Die schwedische Königin mit deutschen Wurzeln engagiert sich seit vielen Jahren für schwache und gefährdete Menschen an den Rändern unserer Gesellschaft, unter anderem für benachteiligte und missbrauchte Jugendliche. Sie hat die World Childhood Foundation gegründet, die sich gegen die Ausbeutung und Vernachlässigung von Kindern weltweit einsetzt. Außerdem engagiert sie sich für Menschen mit Demenz. Der Benediktpreis wird alle zwei Jahren an Persönlichkeiten verliehen, deren Arbeit Gutes für unsere Zukunft leistet. Unter den früheren Preisträgern ist zum Beispiel der Präsident der EU- Kommission, Jean-Claude Juncker.
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Fall Leo

Eltern des getöteten Säugling Leo voll schuldfähig

 
Im Fall des mit nur 19 Tagen getöteten Säuglings Leo aus Eicken, haben gestern zwei Psychiater ausgesagt. Nach ihren Gutachten, sind die Eltern des Kindes voll schuldfähig. Demnach habe der Vater, der Leo getötet haben soll, eine narzisstische Persönlichkeit und sei mit dem Säugling wahrscheinlich überfordert gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seinen Sohn Leo misshandelt, getötet und sexuell missbraucht zu haben. Die Mutter soll die Tat mitbekommen, aber nichts dagegen unternommen haben. Deshalb wird ihr Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Morgen geht der Prozess weiter, dann stehen die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung an. In einer Woche, am 31. Mai, wird dann das Urteil in dem Prozess fallen.
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Verkehr

Jugendliche von Auto angefahren

 
Bei einem Verkehrsunfall in Rheydt sind 2 Jugendliche verletzt worden, einer davon schwer. Im Bereich des Theaters versuchten beide gestern gegen 19 Uhr hinter einem haltenden Bus über die Straße zu laufen. Dabei wurden sie von einem Auto angefahren. Nach ersten Erkentnissen hatte der Fahrer des Wagens keine Chance den Zusammenprall zu verhindern. Beide Jugendlichen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
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Bürgerinitiative

Protest gegen neuen Stadtbetrieb für Sauberkeit gescheitert

 
Ein Protest von einigen Mönchengladbachern gegen den neuen Stadtbetrieb, der für die Sauberkeit im Stadtgebiet zuständig ist, kommt nicht zustande. Denn die dafür erforderlichen 8400 Unterschriften konnten nicht gesammelt werden, hat die Stadt Mönchengladbach mitgeteilt. Der Verwaltung liegt keine entsprechende Unterschriftenliste vor. Eine Bürgerinitiative hatte Unterschriften gegen die neue Anstalt des öffentlichen Rechts gesammelt, um damit einen Bürgerentscheid zu erzwingen. Bis zum vergangenen Donnerstag hatte die Mönchengladbacher Zeit, Einwände zu erheben.
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Politik

Gesundheitskarte für Asylbewerber gefordert

 
Deutschlands Ärzte wollen das Flüchtlingen besser versorgt werden. Kurz vor dem Start des Deutschen Ärztetags in Hamburg fordert Ärztepräsident Montgomery, dass eine generelle Gesundheitskarte für Asylbewerber eingeführt wird. Das möchte auch die Mönchengladbacher Politik seit längerem. Bisher müssen Flüchtlinge erst zum Amt, um sich dort bescheinigen zu lassen, dass sie wirklich krank sind und einen Arzt brauchen. Deshalb sind sich alle Fraktionen bei uns einig, dass die Gesundheitskarte dringend gebraucht wird. Unterschiede gibt es nur bei der Frage, wie schnell so etwas umgesetzt werden soll. Im Rat hatte die Große Koalition aus CDU und SPD im vergangenen Jahr durchgesetzt, dass sich Mönchengladbach bei der Gesundheitskarte an die Rahmenbedingungen des Landes NRW mit den Krankenkassen halten wird. Deshalb wird die Karte bei uns frühestens im Spätsommer diesen Jahres eingeführt. Das dauert aus Sicht der Opposition aber zu lange.

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Projekt Roermonder Höfe

Roermonder Höfe gehen in finale Bauphase

 
Die Roermonder Höfe gehen in die finale Bauphase. Gestern war der offizielle erste Spatenstich - die nächsten Schritte werden jetzt eingeleitet so Architekt Dr. Burkhard Schrammen. Geplant sind neben Büros, Praxen und einem Kindergarten auch Wohnungen von 50 bis zu 130 qm. Interessierte können sich ab jetzt für die Wohnungen melden-im Internet können die Baufortschritte sogar per Kamera live beobachtet werden. Außerdem soll das 15.000 qm große Gelände durch einen begrünten Spazierweg ergänzt werden.
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