Nachrichten vom 27.07.2016

Soziales

Mehr Mönchengladbacher ohne Wohnung

Im letzter Jahr hatten mehr Mönchengladbacher keine Wohnung, als noch im Jahr davor. Das steht in einem Bericht im Auftrag des NRW-Sozialministeriums. Demnach hatten 211 Mönchengladbacher keine Wohnung. Das waren 26 mehr als noch im Jahr davor. Im NRW-weiten Vergleich ist das Problem in anderen Großstädten aber größer, als in Mönchengladbach. In unserer Stadt sind je 10.000 Einwohner acht davon betroffen. In den NRW Städten im Schnitt ist die Zahl mit 18 Wohnungslosen mehr als doppelt so hoch. In Mönchengladbach werden die meisten Wohnungslosen von freien Trägern der Wohnungshilfe betreut.
 
 

Verkehr

RE4 und RB33 fahren nur bis Herzogenrath

Bahnfahrer aus Mönchengladbach in Richtung Aachen kommen aktuell nur bis Herzogenrath. Grund ist ein Gefahrgut-Einsatz am Bahnhof Aachen-West. Dort ist an einem Kesselwagen aus einem leckenden Ventil eine geringe Menge Aceton ausgetreten. Aceton ist leicht entzündlich und wird an der Luft explosiv. Mindestens bis 21:00 Uhr fahren ab Herzogenrath Ersatbusse und Taxen bis nach Aachen. Konkret betroffen sind die Linien RE4 und RB33.

 
 

Polizei

Bewaffneter Raubüberfall auf der Dahlener Straße - Täter flüchtig

Ein bewaffneter Raubüberfall auf der Dahlener Straße beschäftigt die Mönchengladbacher Polizei. Ein unbekannter hatte hier ein Lotto-Geschäft überfallen. Er war bewaffnet und konnte Geld erbeuten. Danach flüchtete er in Richtung Elisabethkrankenhaus. Seitdem sucht die Polizei nach ihm.

Täterbeschreibung:

- männlich
- ca. 25 Jahre
- ca. 180 cm groß
- kräftige Figur
- dunkel gekleidet mit einem Kaputzenpulli
- trug eine Sturmhaube mit Sehschlitzen
- sprach deutsch mit ausländischem Akzent
- führte eine Pistole mit

Sachdienstliche Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter 02161 - 290!
 
 

Baby-Boom

Zahl der Geburten in Mönchengladbach gestiegen

In Mönchengladbach sind mehr Geburten gezählt worden. In den letzten zwei Jahren sind die Zahlen deutlich raufgegangen. Stärker als im NRW-Schnitt. Das zeigen jetzt veröffentlichte Zahlen der Landesstatistiker. Auch NRW-weit sind die Geburtenzahlen im letzten Jahr um 3,5 Prozent raufgegangen. In Mönchengladbach sind sie sogar um gut 4 Prozent gestiegen. 2015 kamen in unserer Stadt rund 2350 Babys lebend zur Welt. Gut 90 mehr als noch 2014. Auch in diesem Jahr sind in Mönchengladbach schon besonders viele Babys geboren worden. Das Elisabethkrankenhaus und auch das Krankenhaus Neuwerk sprechen von einem kleinen Baby-Boom. Das Krankenhaus Neuwerk meldet zum Beispiel einen Anstieg bei den Entbindungen um rund 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 
 

Flughafen Düsseldorf

Gut 40.000 Einwände gegen Flughafenerweiterung

Bei der Bezirksregierung sind gut 40.000 Einwände gegen die geplante Erweiterung des Düsseldorfer Flughafens eingegangen. Sie werden zurzeit gesichtet und thematisch sortiert. Noch ist unklar, wie hoch der Anteil an Kritik aus Mönchengladbach ist. Die Einwände gehen zur Stellungnahme an den Flughafen. Zwischen August und September werden Flughafen und Gegner nochmal über die Pläne diskutieren können. Der Flughafen will sich statt der bisherigen 47 Flugbewegungen pro Stunde 60 genehmigen lassen. In unserer Stadt wird dadurch mehr Fluglärm befürchtet. Die Stadt ist offiziell gegen die Erweiterung.
 
 

Ausbildungsatlas

Vorstellungen von Arbeitgebern und Azubis liegen weit auseinander

Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres gibt es für Jugendliche in Mönchengladbach immer noch Chancen eine Ausbildungsstelle zu finden. Im NRW-Ausbildungsatlas der Bundesagentur für Arbeit steht, in welchen Branchen noch Azubis gesucht werden und welche Berufe überlaufen sind. Gesucht werden in Mönchengladbach beispielsweise händeringend Azubis in der Kunststoffherstellung, der Metallerzeugung, oder im Bereich Lebensmittelhandel. Dagegen sind Berufe wie Tierpfleger, Tischler oder Veranstaltungstechniker zu stark nachgefragt. Hier sind die Chancen schlechter etwas zu finden. Generell gibt es in Mönchengladbach in den meisten Berufsgruppen eigentlich genügend Bewerber und Stellen, doch die Vorstellungen von Arbeitgeber und Azubi liegen zu weit auseinander. Lehrstellen bleiben dadurch unbesetzt.


 
 

Jahresbilanz

Caritas hat viel mit Flüchtlingen gearbeitet

Die Flüchtlingswelle hat auch den Caritas-Verband Mönchengladbach im vergangenen Jahr beschäftigt. Viele der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben sich um die Menschen gekümmert, die aus den Kriesenregionen der Welt zu uns geflüchtet sind. Dabei ging es vor allem um ganz grundlegende Hilfs-Maßnahmen, sagte Frank Polixa von der Caritas im Radio 90,1 Interview. Geholfen wurde zum Beispiel bei Dingen des Alltags wie: was brauche ich um zum Arzt gehen zu können oder wie kommt mein Kind in die Schule. Jetzt gehe es vor allem um längerfristige Hilfe, um die Integration der Menschen in unsere Gesellschaft, so Polixa weiter. Die Mitarbeiter der Caritas sind unter anderem in den Flüchtlings-Einrichtungen in Lürrip und Giesenkirchen eingesetzt.
 
 

Blitzatlas

In Mönchengladbach schlägt eher selten der Blitz ein

Hier in Mönchengladbach ist das Risiko, von einem Blitz getroffen zu werden, geringer als in vielen anderen Städten und Regionen Deutschlands. Das können wir im Blitzatlas 2015 nachlesen, den Siemens jetzt veröffentlicht hat. Der Blitz-Informationsdienst von Siemens registrierte in Mönchengladbach im letzten Jahr gut einen Blitzeinschlag pro Quadratkilometer. Damit gehört unsere Stadt zu den blitzärmeren Regionen Deutschlands. Sie findet sich in dem Blitze-Ranking daher im hinteren Mittelfeld wieder. Der Blitz-Informationsdienst misst an rund 160 Messstationen in Europa - aus den Werten lässt sich dann genau ermitteln, wo gerade ein Blitz einschlägt. Blitzhauptstadt Deutschlands war im letzten Jahr Schweinfurt in Bayern, hier wurden 4,5 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer registriert.
 
 

CSD Verein

Regenbogenfahnen wurden gestohlen

Der CSD Verein in Mönchengladbach beklagt, dass seine zwei Regenbogenfahnen gestohlen wurden. Passiert sein soll die Tat am Montagmorgen nach dem Christopher Street Day. Die Fahnen wehten auf dem Rheydter Marktplatz auf Halbmast um der Opfer von Nizza und Orlando zu gedenken. Dadurch waren sie anscheinend leichte Beute, so der Verein. Er schließt einen politischen Hintergrund für die Tat nicht aus.
 
 
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