Nachrichten vom 27.04.2017

Polizei

Reichsbürger sorgen bei der Stadt immer wieder für Ärger

Die Mönchengladbacher Stadtverwaltung muss sich immer wieder mal mit sogenannten "Reichsbürgern" auseinandersetzen. Sie tauchen in den Ämtern auf und wollen ihren Personalausweis oder Reisepass zurückgeben, weil sie die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht anerkennen. Über die Reichsbürger wurde in letzter Zeit immer wieder gesprochen. In Essen ist zum Beispiel gerade ein Berufsschullehrer freigestellt worden, weil er mit Reichsbürgern zu tun haben soll. Im Herbst letzten Jahres erschoss ein sogenannter Reichsbürger in Franken einen SEK-Beamten. Mönchengladbach kennt die Probleme mit Reichsbürgern vor allem aus dem Bürgeramt. Weil die Mitarbeiter keine Ausweispapiere zurücknehmen dürfen, werden sie immer wieder beleidigt. Die Mitarbeiter werden im Umgang mit solchen Bürgern geschult. Im Notfall rufen sie dann Polizei, sagt ein Stadtsprecher.
 
 

Statistik

Mädchen liegen beim Abitur vorne

Anlässlich des heutigen Girls Days können auch die Landesstatistiker etwas anbieten. Nach einer aktuellen Statistik haben in NRW auch im vergangenen Jahr wieder mehr Mädchen als Jungen das Abitur geschafft. In Mönchengladbach ist das Ergebnis allerdings etwas knapper ausgefallen als im Landesvergleich. Den Daten nach waren im vergangenen Jahr 54,5 Prozent der Schulabgänger mit Hochschulreife in Mönchengladbach weiblich. Insgesamt haben damit gut 1200 Mädchen bei uns das Abitur bestanden. Einen besonders hohen Anteil von Abiturientinnen haben bei uns die Gesamtschulen. Das liegt vor allem auch daran, dass in Mönchengladbach auch insgesamt deutlich mehr Mädchen als Jungen diese Schulform besuchen. An den Hauptschulen ist es genau umgekehrt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Schulabgängern ohne Abschluss der weibliche Anteil bei uns bei nur bei 40 Prozent liegt.
 
 

Stadtentwicklung

Politik diskutiert Fortschritt an der Sportanlage Radrennbahn

Wann kann mit dem Bau des Multifunktionsgebäudes auf der Sportanlage Radrennbahn begonnen werden? Darum geht es heute Nachmittag in der Bezirksvertretung Ost. Der Auftrag für die Planung und Durchführung des Gebäudes wurde bereits erteilt. Jetzt kann es bald mit dem Bau losgehen. Der neue Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage auf der Sportanlage ist so gut wie fertig. Und auch das ehemalige Umkleidegebäude wurde bereits abgerissen. Jetzt müssen die Multifunktionshalle gebaut und die umliegenden Freizeitflächen modernisiert werden. Bis spätestens Ende 2018 muss das passiert sein, da das Bauprojekt nur bis dahin vom Land NRW gefördert wird. Die umgestaltete Anlage soll in Zukunft Mönchengladbacher mit Flüchtlingen in unserer Stadt enger zusammen bringen und ein fester Bezugspunkt im Stadtteil Hardterbroich-Pesch werden. Insgesamt kostet das Projekt knapp 2,4 Millionen Euro. Einen Großteil davon übernimmt das Land NRW.
 
 

Politik

NRW-Ministerpräsidentin Kraft besucht Mönchengladbach

Wie steht es um die Flüchtlingsarbeit in Mönchengladbach? Davon hat sich heute die NRW-Ministerpräsidentin ein Bild gemacht. Hannelore Kraft besuchte deshalb heute Nachmittag das Flüchtlingscafe Römerbrunnen an der Giesenkirchener Straße. Dort hat sie Gespräche mit den ehrenamtlichen Helfern vor Ort geführt, die sich um Flüchtlinge kümmern. Außerdem hat sie sich auch mit Flüchtlingsfamilien aus unserer Stadt zusammengesetzt.
 
 

Wirtschaft

Netpoint zieht es in den Nordpark

Im Mönchengladbacher Nordpark ist heute der Grundstein für ein weiteres Unternehmen gelegt worden. Die Firma Netpoint zieht dort in ein eigenes Bürogebäude. Bisher hat der IT-Dienstleister seine Mitarbeiter in zwei angemieteten Standorten an der Korschenbroicher- und der Monschauer- Straße untergebracht. Im Nordpark entsteht nun ein Bürogebäude auf einer Fläche von insgesamt 3 000 Quadratmetern. Die 80 Mitarbeiter werden voraussichtlich Anfang nächsten Jahres dort einziehen können. Der Nordpark ist in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Bürostandort geworden. So hat dort zum Beispiel die Santander Bank ihren neuen Hauptsitz. Weitere Firmen sind beispielsweise Van Laack und Reuter.
 
 

Umwelt

ADFC fordert mehr Fahrradfreundlichkeit in NRW

Der Fahrradclub ADFC in Mönchengladbach fordert mehr Fahrradfreundlichkeit in NRW. Unter dem Motto "Fahrradland NRW. Jetzt!" hat der Club jetzt, kurz vor der Landtagswahl, sechs entsprechende Forderungen aufgestellt. Damit soll nochmal Druck auf die Parteien gemacht werden. Die Stadt Mönchengladbach habe den Trend Radfahren bereits erkannt und würde diesen Bereich auch dementsprechend fördern, so der ADFC. Trotzdem fühlen sich immer noch viele Mönchengladbacher nicht sicher und komfortabel beim Radfahren in unserer Stadt und fahren deshalb nach wie vor lieber mit dem Auto. Die Forderungen des ADFC sind deswegen unter anderem mehr Radschnellwege, Tempo 30 in den Innenstädten und Kaufprämien für E-Bikes.
 
 

Wirtschaft

Esprit schafft neue Arbeitsplätze im Regiopark

Im Mönchengladbacher Regiopark will das Modeunternehmen Esprit viele neue Arbeitsplätze schaffen. Gestern wurde das vergrößerte Warenverteilzentrum eingeweiht. Damit steht in Mönchengladbach jetzt eines der größten Fashion-Logistikcenter in ganz Deutschland. In 7 bis 8 Monaten soll der Betrieb auf den rund 130tausend Quadratmetern Lagerfläche los gehen. Die Zahl der Mitarbeiter soll dann von aktuell noch 300 auf 650 erhöht werden. Damit entstehen 350 neue Arbeitsplätze. Die Hauptarbeit wird in dem Verteilzentrum in Güdderath darin bestehen, alle Esprit Stores und Großhändler in Europa von Mönchengladbach aus zu beliefern. Nur der Online Handel wird nicht von hier bedient.
 
 

Polizei

Randalierer bedroht Polizisten mit Armbrust

Ein Randalierer in Neuwerk hat gestern Nachmittag für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Anwohner hatten den Notruf gewählt. Als dann mehrere Beamte vor Ort in dem betroffenen Haus auf der Dünner Straße eintrafen und bei dem 33-jährigen Mann klingelten, öffnete der mit einer gespannten Armbrust die Tür und bedrohte damit die Polizisten. Das SEK wurde angefordert, musste letztendlich aber doch nicht anrücken, weil der Mann in der Zwischenzeit davon überzeugt werden konnte, die Armbrust wegzulegen. Er wurde festgenommen und in die Psychiatrie zwangseingewiesen. Bei einer Durchsuchung wurden später auch noch ein Messer und eine scharfe Schusswaffe gefunden. Insgesamt waren 14 Beamte im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
 
 

Wirtschaft

Masterplan greift in Mönchengladbach

Mönchengladbach wird durch den Masterplan immer attraktiver - für Investoren aber auch für Familien. Das sagte uns jetzt die Stadtsparkasse Mönchengladbach im Gespräch mit Radio 90,1. 2013 hatte der Stadtrat über die umfassenden Maßnahmen des Masterplans entschieden, mit denen unsere Stadt lebenswerter werden soll. Aus Sicht der Stadtsparkasse Mönchengladbach wirkt sich diese politische Entscheidung inzwischen auch greifbar auf die Wirtschaft aus. So sei die Nachfrage von Investoren durch Masterplan-Projekte deutlich gestiegen. Außerdem wollen immer mehr Menschen in Mönchengladbach leben, sagt der Vorstandsvorsitzende Hartmut Wnuck. Allerdings ist die Nachfrage diesbezüglich deutlich höher als das Angebot. Mönchengladbach fehle es immer noch an Baugebieten für junge Familien.
 
 
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