Nachrichten vom 16.01.2017

Regierungsbezirk Düsseldorf

Rückgang der Gewalt gegen Lehrer

Wie viel psychische und verbale Gewalt müssen sich Lehrer gefallen lassen? Diese Frage hat eine CDU-Abgeordnete im Landtag gestellt. Die Antwort der Landesregierung stimmt zumindest für unsere Region positiv. Laut der Landesregierung ist die Zahl der gemeldetet Dienstunfälle aufgrund von Agressivität gegenüber Lehrkräften zwischen 2011 und 2015 nur leicht gestiegen. Für den Mönchengladbacher Regierungsbezirk Düsseldorf zeigt sich hingegen ein deutlicher Rückgang. Während 2012 noch fast 30 Fälle gemeldet wurden, waren es 2015 unter 10. Allerdings weißt die Landesregierung darauf hin, dass die Dunkelziffer insgesamt deutlich höher liegen könnte, weil viele Lehrer Übergriffe aus Scham nicht offiziell melden. Mittlerweile gibt es schon an vielen Schulen Projekte zur Gewaltprävention und für Respekt füreinander.
 
 

Polizei Mönchengladbach

Mann soll für 2 gescheiterte Raubüberfälle verantwortlich sein

Nach zwei Raubüberfällen am Wochenende sucht die Polizei Zeugen. Sie geht davon aus, dass beide Überfälle vom gleichen Mann begangen wurden. Zunächst soll er freitag versucht haben, einer jungen Frau auf der Bahnstraße gewaltsam die Handtasche zu entreißen. Die Frau konnte sich aber wehren, nach einem Tritt flüchtete der Mann. Nur einen Tag später soll der gleiche Mann versucht haben, einen Kiosk, ebenfalls an der Bahnstraße zu überfallen. Das scheiterte aber, weil der Kassierer drohte die Polizei zu rufen. Der Mann soll 1,80 bis 1,85 groß und sehr dünn sein. Er trug einen Kapuzenpulli und hat einen Oberlippenbart.
 
 

Polizei Mönchengladbach

Reifenstecher Serie

Nach mehren Fällen zerstochener Autoreifen in Odenkirchen spricht die Polizei von einer Serie. Sie will deshalb jetzt ihre Streifen-Präsenz dort erhöhen.
Das hatte auch die CDU in Odenkirchen gefordert. Bereits seit Oktober werden vor allem im Bereich Talstraße und Stoltenhoffstraße immer wieder Autoreifen zerstochen. Insgesamt gibt es rund 20 Geschädigte. Auch in diesem Monat gab es schon zwei Vorfälle.
 
 

Mönchengladbacher Unternehmen

Verbesserte Lage in der Metall- und Elektroindustrie

Vorsichtig optimistisch gehen die Mönchengladbacher Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in das neue Jahr 2017. Das hat eine Konjunkturumfrage der Unternehmerschaft dieser Branchen ergeben. Momentan sind die Unternehmen mit der Ertragslage etwas zufriedener als im Vorjahr. Ein Viertel der Betriebe in der Metall- und Elektroindustrie plant neues Personal einzustellen. Außerdem wollen fast 90 Prozent ihre Ausbilungsquote beibehalten, so die Unternehmerschaft. Mehr als zwei Drittel der Betriebe rechnen auch mit gleichbleibend guten Geschäften im laufenden Jahr. Ein Viertel der Unternehmen bleibt aber auch pessimistisch. An der Befragung hat sich mehr als ein Drittel der Betriebe mit fast 5000 Beschäftigten beteiligt.
 
 

Mönchengladbach

Kita-Öffnungszeiten variieren stark

Bei der Kitabetreueung ihrer Kinder sind für Berufstätige Eltern die Öffnungszeiten der Einrichtungen sehr wichtig. Oft passen der jeweilige Arbeitsbeginn und die Kitazeiten nicht zueinander. Auch in Mönchengladbach varieren die Zeiten in den Kitas teilweise erheblich. In Mönchengladbach gibt es knapp 130 Kitas und schon bei den Öffnungszeiten sind die Kitas sehr flexibel. Bei den Meisten - knapp 80 - startet der Tag um 7:30 Uhr. Die anderen sind schon etwas früher dran. Zwischen 7 Uhr und 7:15 Uhr können dort die Kinder vorbei gebracht werden. 2 Kitas bilden die Ausnahme - hier ist um 8 Uhr Arbeitsbeginn. Bei den Schließzeiten sind die Unterschiede noch Größer. Gut 80 Kitas schließen um 16:30 Uhr. Das Spektrum bei den anderen Einrichtungen reicht allerdings von 12:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Ende vergangenen Jahres hatte die Stadt Mönchengladbach außerdem einen Fragebogen an die Familien bei uns verschickt, um zu erfahren wie viele Eltern auf eine Betreuung außerhalb der Kita- Öffnungszeiten angewiesen sind.
 
 

obere Hindenburgstraße

Neue Hoffnung für Händler

Für die Händler an der oberen Hindenburgstraße gibt es neue Hoffnung.
Die neue Filiale der Postbank könnte die Passanten-Frequenz dort erhöhen.
Außerdem entfaltet das sogenannte Fashion-Hotel seine Wirkung.
Dort bieten junge Modedesigner der Hochschule Niederrhein kurzzeitig ihre Produkte an. Die Wirtschaftsförderung wertet das Projekt als Erfolg auch für die Händler im Umkreis. Die klammern sich vor allem an die neue Postbank Filiale.
Allerdings müsste dafür auch die Parksituation verbessert werden, heißt es von den Händlern.
 
 

Stadt

Städtische Gebäude sollen sicherer werden

Die CDU Mönchengladbach möchte die städtischen Gebäude bei uns sicherer machen. Nach Radio 90,1 Informationen könnte bald ein entsprechender Antrag folgen, dem sich die SPD dann anschließt. Im Vordergrund stehen der Einbruchs-Schutz und der Schutz der Mitarbeiter. In einem ersten Schritt soll die Stadt die Gebäude dahingehend prüfen. Anschließend soll dann nachgebessert werden.
Im Haushalt sind dafür 200 Tausend Euro vorgesehen. In der Vergangenheit hatte es in NRW immer wieder Übergriffe auf städtische Mitarbeiter gegeben.
 
 

Polizei

Wieder Feuer im Stadtgebiet gelegt

Die Serie von absichtlich gelegten Bränden im Stadtgebiet geht weiter. Diese Nacht wurde ein Feuer vor einem Haus auf der Brunnenstraße gelegt. Dort zündete ein Unbekannter gegen drei Uhr einen Sperrmüllhaufen vor einer Hauswand an. Durch den Brand wurde die Fassade und zwei in der nähe geparkte Autos beschädigt. Schon Anfang Dezember hatte es eine Serie ähnlicher Brände in Mönchengladbach gegeben. Damals wurden an verschiedenen Stellen im Zentrum Altpapieransammlungen vor Gebäuden angezündet. Die Flammen beschädigten ebenfalls Autos und Häuserwände. Eine Woche später brante es dann in einem Container vor dem Museum Abteiberg. In wie weit die Fälle zusammenhängen und ob es sich dabei um den oder die gleichen Täter handelt ist bislang nicht klar, so die Polizei.
 
 

Polizei

Wieder mehr Raser in Mönchengladbach unterwegs

Die Stadt Mönchengladbach hat mit ihren Blitzern im letzten Jahr mehr Raser erwischt. Rund 47.500 Autofahrer sind von den festen und mobilen Blitzern erfasst worden. Das waren laut der Stadt 1800 mehr als im Jahr davor. Die meisten Verstöße an festen Blitzern hat es an dem Rotlicht- und Tempoblitzer an der Korschenbroicher Straße gegeben. Am häufigsten über Rot fuhren die Autofahrer an der Fliethstraße. Mit diesem festen Blitzer hat die Stadt auch am meisten verdient. Insgesamt hat Mönchengladbach durch die Geschwindigkeitsverstöße im letzten Jahr rund 1,45 Millionen Euro eingenommen. Das waren damit etwa 100.000 Euro mehr als im Vorjahr.
 
 

Stadt Mönchengladbach

Sicherheit der städtischen Gebäude soll auf den Prüfstand

Die Gebäude der Stadt Mönchengladbach sollen mehr gesichert werden. Das plant nach Radio 90,1 Informationen die CDU und wird dabei vom Koaltionspartner SPD unterstützt. Ein entsprechender Antrag könnte schon bald folgen und dann in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses gestellt werden. Im Haushalt sind dafür 200.000 Euro vorgesehen. Bei den Sicherungsmaßnahmen gehe es nicht darum Polizeistreifen vor den Gebäuden zu postieren. Vor allem gehe es dabei um technische Maßnahmen. Im Vordergrung einmal das Thema Einbruchsschutz. Aber nach Vorfällen in der Vergangenheit auch ganz besonders das Thema Mitarbeiterschutz in der Verwaltung. Wie können sich beispielsweise Kundenberater schützen, wenn sie in einem Gespräch von ihrem Gegenüber plötzlich bedroht werden. Die Stadt soll in einem ersten Schritt überprüfen, wie Verwaltungsgebäude, Rathäuser und andere Liegenschaften bei diesen Themen aufgestellt sind. Und natürlich muss auch geprüft werden, ob die vorgesehnen 200.000 Euro dafür ausreichen.
 
 
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