Montag, den 27.09.2010

Bürgerinitiative Eicken veranstaltet wieder Montags-Demonstration

 
Die Bürgerinitiative Eicken und der daran angeschlossene Verein "Bürger für Mönchengladbach" veranstalten heute wieder die "Montags-Demo".
Ab 19 Uhr postieren sich die Bürger auf dem Eickener Markt und üben so Protest gegen den umstrittenen Verein "Einladung zum Paradies" und den geplanten Bau einer Islamschule aus.
Die so genannte Montagsdemo wird in Zukunft aber sehr wahrscheinlich Dienstags stattfinden. Dann laden die Verantwortlichen alle interessierten Bürger ins Theater im Gründungshaus in Eicken ein. Dort soll es dann auch Podiumsdiskussionen zu den Themen Islam zu Extremismus geben. Die Initiative hatte am Freitag bei einer großen Kundgebung weit über 4000 Unterschriften gegen die umstrittene islamische Gruppierung gesammelt.
Die Initiatoren werden jetzt auch mehr und mehr von Bürgern anderer Stadtteile in Mönchengladbach unterstützt.
Ihr erklärtes Ziel ist, den islamischen Verein "Einladung zum Paradies" verbieten zu lassen.
 


Geplante Bettensteuer soll schnell umgesetzt werden

 
Die Ampelkoalition will so schnell wie möglich eine neue Steuer in Mönchengladbach einführen. Die so genannte Bettensteuer sieht vor, dass Hotelbesitzer künftig 5 Euro pro Übernachtung an die Stadt überweisen sollen. Damit erhofft sich die Stadt pro Jahr eine Millionen Euro mehr einzunehmen, um den klammen Haushalt zu sanieren. Im Gegenzug möchten die Politiker aber auch Geld für Werbung ausgeben, so der SPD Fraktionsvorsitzende Lothar Beine. Von der Million will man 200.000 Euro in die Marketinggesellschaft Mönchengladbach investieren. Unterdessen hat der Hotel- und Gaststättenverband, kurz Dehoga, angekündigt, gegen die Bettensteuer juristisch vorzugehen. Die neue Steuer sei gesetzeswidrig, sagte der Vorsitzende der Mönchengladbacher Dehoga.
 


Neuer Hinweis im Fall Mirco

 
Die Polizei Mönchengladbach setzt heute Vormittag die Suche nach dem vermissten 11-jährigen Mirco fort! Hintergrund ist der Hinweis einer Zeugin, der gestern Nachmittag bei der Polizei eingegangen war. Sie will in den letzten Monaten einen PKW beobachtet haben, der auf einem Feldweg auffällig langsam unterwegs war. Schon gestern hatten 400 Beamte, Spürhunde und ein Hubschrauber damit begonnen das Gelände zwischen Kempen-Ziegelheide und Niers abzusuchen. Die Suchmaßnahmen wurden aber bei Anbruch der Dunkelheit erfolglos beendet. Die Polizei fand bei ihrer Suche einige Gegenstände, die aber offensichtlich nichts mit dem Verschwinden von Mirco zu tun haben. Um 10 Uhr treffen sich 3 Polizeihundertschaften am Eisstadion in Grefrath und suchen das Gelände weiter ab. Am Wochenende hatten sich Mircos Eltern auch erstmalig öffentlich an den Täter gewandt. Vielversprechende Hinweise waren unter den eingegangenen Reaktionen aber nicht dabei.

 


Schwerer Fall von Fahrerflucht wird bald vor Gericht verhandelt

 
Die Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen einen 28-jährigen Transporter-Fahrer erhoben.
Der Mann hatte im April dieses Jahres auf der B57 bei Rheindahlen einen Fahrradfahrer angefahren und verletzt liegen gelassen. Das Opfer erlag wenig später seinen Verletzungen.
Dem Angeklagten wird unter anderem fahrlässige Tötung und versuchter Mord vorgeworfen.
In ersten Vernehmungen gab der 28-jährige an, er sei abgelenkt gewesen, weil er das Autoradio bedient hatte und habe gedacht, er hätte ein Schild angefahren.
Erst nach einer groß angelegten Suchaktion der Polizei konnte der Mann gestellt werden.
Er sitzt seit Anfang Mai in Untersuchungshaft, ist auch schon vorbestraft - unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Der Prozess vor dem Mönchengladbacher Landgericht beginnt Ende Oktober.
 


Schulen legen Prüfungen für das Sportabzeichen ab

 
In diesen Tagen können Schüler aus Mönchengladbach die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ablegen.
5 Disziplinen müssen erfolgreich absolviert werden, um das bronzene Sportabzeichen zu bekommen. Dazu zählen unter anderem der Weitsprung und der 800-Meter-Lauf bei den
Über-8jährigen.
Da die Bauarbeiten im Grenzlandstadion noch nicht abgeschlossen sind, mussten Schulen und Stadtsportbund auf die Bezirkssportanlage in Wickrath ausweichen. Dort musste jedoch erst einiges umgebaut werden, sagte Bert Gerkens, Präsident des Stadtsportbundes im Radio 90,1 Interview.
Im letzten Jahr wurden in Mönchengladbach insgesamt 3028 Sportabzeichen vergeben. Im Vergleich von 23 Städten in NRW liegt Mönchengladbach damit auf Platz 7.
 


Suche nach Mirco wird fortgesetzt

 
Auch heute hat die Polizei nach den neuen Hinweisen vom Wochenende keinen Erfolg bei der Suche nach Mirco aus Grefrath gehabt.
Eine Zeugin hatte gestern Nachmittag gemeldet, dass sie in den letzten Monaten ein Auto beobachtet hat, dass auf einem Feldweg auffällig langsam unterwegs war.
Daraufhin wurde gestern und heute das Gelände zwischen Kempen-Ziegelheide und Niers abgesucht. Ohne Erfolg! Die Suche soll deshalb auch Morgen fortgesetzt werden.
Der inzwischen 11-jährige Mirco ist seit dem 3. September verschwunden - er ist nach einem Besuch einer Skateranlage in Grefrath nicht mehr nach Hause gekommen. Kurze Zeit später wurde sein Fahrrad an einem Feldweg aufgefunden.
 


Sanierungen am Pahlkebad starten

 
Ab heute beginnt in Rheydt die denkmalgerechte Sanierung des Pahlkebades!
Fast 8 Millionen Euro sollen die Arbeiten kosten, an denen sich das Land NRW beteiligt. Die beiden Schwimmbecken bleiben größtenteils erhalten, nur das größere Sportschwimmbecken wird neu verkleidet. Zusätzlich wird die Schwimmhalle erneuert. Die Tribüne bleibt aber auf Wunsch des Denkmalschutzes vollständig erhalten. Parallel zu der Baumaßnahme im Schwimmbad wird im Obergeschoss gearbeitet. Dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, die in Rheydt dringend gebraucht wird. Die KiTa soll 4 Gruppen bekommen und auch eine Betreuung für unter 3-jährige anbieten. Im Herbst 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Millionenprojekt hatte das Land NRW damals nur unter der Vorraussetzung genehmigt, dass die Stadt andere kleine Bäder schließt.
 


Mönchengladbacher Arbeitslosenzentrum kritisiert Hartz-IV Beiträge

 
Das Mönchengladbacher Arbeitslosenzentrum kritisiert die Erhöhung der Hartz-IV-Sätze auf 364 Euro.
Die rund 38.000 Hartz-IV Empfänger in Mönchengladbach hätten mit einem deutlicheren Zuschlag gerechnet.
Mit einem Plus von 5 Euro hätte man die Erhöhung auch lassen können, sagt der Leiter des Arbeitslosenzentrums Karl Sasserath. Die zusätzliche Summe sei ein "Schlag ins Gesicht". Zuvor waren Zahlen zwischen 400 und 450 Euro im Gespräch gewesen, so Sasserath im Gespräch mit Radio 90,1.
Die Opposition plant jetzt das Gesetz im Bundesrat zu blockieren. Sasserath hofft, dass dabei die Hartz-IV-Gesetze noch einmal gründlich aufgebessert werden.


 






 
zu den aktuellen Nachrichten
 
Lokalnachrichten hören