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Montag, den 27.09.2010
Bürgerinitiative Eicken veranstaltet wieder Montags-Demonstration
Ab 19 Uhr postieren sich die Bürger auf dem Eickener Markt und üben so Protest gegen den umstrittenen Verein "Einladung zum Paradies" und den geplanten Bau einer Islamschule aus.
Die so genannte Montagsdemo wird in Zukunft aber sehr wahrscheinlich Dienstags stattfinden. Dann laden die Verantwortlichen alle interessierten Bürger ins Theater im Gründungshaus in Eicken ein. Dort soll es dann auch Podiumsdiskussionen zu den Themen Islam zu Extremismus geben. Die Initiative hatte am Freitag bei einer großen Kundgebung weit über 4000 Unterschriften gegen die umstrittene islamische Gruppierung gesammelt.
Die Initiatoren werden jetzt auch mehr und mehr von Bürgern anderer Stadtteile in Mönchengladbach unterstützt.
Ihr erklärtes Ziel ist, den islamischen Verein "Einladung zum Paradies" verbieten zu lassen.
Geplante Bettensteuer soll schnell umgesetzt werden
Neuer Hinweis im Fall Mirco
Schwerer Fall von Fahrerflucht wird bald vor Gericht verhandelt
Der Mann hatte im April dieses Jahres auf der B57 bei Rheindahlen einen Fahrradfahrer angefahren und verletzt liegen gelassen. Das Opfer erlag wenig später seinen Verletzungen.
Dem Angeklagten wird unter anderem fahrlässige Tötung und versuchter Mord vorgeworfen.
In ersten Vernehmungen gab der 28-jährige an, er sei abgelenkt gewesen, weil er das Autoradio bedient hatte und habe gedacht, er hätte ein Schild angefahren.
Erst nach einer groß angelegten Suchaktion der Polizei konnte der Mann gestellt werden.
Er sitzt seit Anfang Mai in Untersuchungshaft, ist auch schon vorbestraft - unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Der Prozess vor dem Mönchengladbacher Landgericht beginnt Ende Oktober.
Schulen legen Prüfungen für das Sportabzeichen ab
5 Disziplinen müssen erfolgreich absolviert werden, um das bronzene Sportabzeichen zu bekommen. Dazu zählen unter anderem der Weitsprung und der 800-Meter-Lauf bei den
Über-8jährigen.
Da die Bauarbeiten im Grenzlandstadion noch nicht abgeschlossen sind, mussten Schulen und Stadtsportbund auf die Bezirkssportanlage in Wickrath ausweichen. Dort musste jedoch erst einiges umgebaut werden, sagte Bert Gerkens, Präsident des Stadtsportbundes im Radio 90,1 Interview.
Im letzten Jahr wurden in Mönchengladbach insgesamt 3028 Sportabzeichen vergeben. Im Vergleich von 23 Städten in NRW liegt Mönchengladbach damit auf Platz 7.
Suche nach Mirco wird fortgesetzt
Eine Zeugin hatte gestern Nachmittag gemeldet, dass sie in den letzten Monaten ein Auto beobachtet hat, dass auf einem Feldweg auffällig langsam unterwegs war.
Daraufhin wurde gestern und heute das Gelände zwischen Kempen-Ziegelheide und Niers abgesucht. Ohne Erfolg! Die Suche soll deshalb auch Morgen fortgesetzt werden.
Der inzwischen 11-jährige Mirco ist seit dem 3. September verschwunden - er ist nach einem Besuch einer Skateranlage in Grefrath nicht mehr nach Hause gekommen. Kurze Zeit später wurde sein Fahrrad an einem Feldweg aufgefunden.
Sanierungen am Pahlkebad starten
Fast 8 Millionen Euro sollen die Arbeiten kosten, an denen sich das Land NRW beteiligt. Die beiden Schwimmbecken bleiben größtenteils erhalten, nur das größere Sportschwimmbecken wird neu verkleidet. Zusätzlich wird die Schwimmhalle erneuert. Die Tribüne bleibt aber auf Wunsch des Denkmalschutzes vollständig erhalten. Parallel zu der Baumaßnahme im Schwimmbad wird im Obergeschoss gearbeitet. Dort soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, die in Rheydt dringend gebraucht wird. Die KiTa soll 4 Gruppen bekommen und auch eine Betreuung für unter 3-jährige anbieten. Im Herbst 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Millionenprojekt hatte das Land NRW damals nur unter der Vorraussetzung genehmigt, dass die Stadt andere kleine Bäder schließt.
Mönchengladbacher Arbeitslosenzentrum kritisiert Hartz-IV Beiträge
Die rund 38.000 Hartz-IV Empfänger in Mönchengladbach hätten mit einem deutlicheren Zuschlag gerechnet.
Mit einem Plus von 5 Euro hätte man die Erhöhung auch lassen können, sagt der Leiter des Arbeitslosenzentrums Karl Sasserath. Die zusätzliche Summe sei ein "Schlag ins Gesicht". Zuvor waren Zahlen zwischen 400 und 450 Euro im Gespräch gewesen, so Sasserath im Gespräch mit Radio 90,1.
Die Opposition plant jetzt das Gesetz im Bundesrat zu blockieren. Sasserath hofft, dass dabei die Hartz-IV-Gesetze noch einmal gründlich aufgebessert werden.



